Kap Kolka Lettlands kleinstes Schutzgebiet steckt voller Leben

Was macht Kap Kolka so besonders? Und wann sollten Sie die Landzunge in Lettland am besten besuchen? Antworten finden Sie in unserer Reihe "Traumort des Tages"
Kap Kolka, Litauen

Dicht grünes Hinterland und langgezogene Buchten treffen am Kap Kolka malerisch auf die Ostsee

Wo liegt Kap Kolka?

Das Kap Kolka bildet den nördlichsten Zipfel der Halbinsel Kurland im Nordwesten Lettlands. Hier treffen die offene Ostsee und der Rigaer Meeresbucht aufeinander. Die Hauptstadt selbst liegt knapp 160 Kilometer entfernt.

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Was macht die lettische Landzunge so besonders?

Am Kap Kolka könnte an sonnigen Tagen die Vermutung aufkommen, man befinde sich im Süden Europas uns nicht im Baltikum. Die Ostsee schimmert dann leicht türkis und schwappt in ungefährlichen Wellen an den lang gezogenen Sandstrand. Dichtes Grün überzieht das Hinterland. Eine schöne Wanderung durch die Wälder bietet der Naturpfad Kap Kolka Kiefern. Ein toller Rundumblick auf die Landschaft bietet sich von dem Aussichtsturm am Kap Kolka. Die Landzunge zählt zum Nationalpark Slītere, dem kleinsten der vier lettischen Schutzgebiete. Besonders Vogelbeobachter schätzen das Kap Kolka, denn es bildet einen wichtigen Sammelpunkt für Zugvögel. Bis zu 50.000 Tiere täglich passieren die exponierte Halbinsel im April pro Tag.

Zudem ist das Kap Kolka der einzige Orte in Lettland an dem sich sowohl Sonnenaufgang als auch Sonnenuntergang vor der Kulisse des Meeres beobachten lassen.

Wann ist die beste Reisezeit für Kap Kolka?

Der Nationalpark ist das gesamte Jahr über eine Reise wert. In den warmen Sommermonaten zählen die Strände am Kap Kolka zu den beliebtesten Ausflugszielen der Letten selbst. Dann kann es mitunter an den Wochenenden etwas voller werden. Im Frühjahr locken die Zugvögel Naturfreunde in den Nationalpark und im Winter lassen sich hier Wetter und Meer bestens beim Kräftemessen beobachten.

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