Usbekistan Samarkand: Hier liegen vergessene Schätze der islamischen Baukunst

Was macht Samarkand besonders? Und wann sollten Sie die steinerne Stadt am besten besuchen? Antworten finden Sie in unserer Reihe "Traumort des Tages"
Samarkand, Usbekistan

Wo liegt Samarkand?

Über 350.000 Einwohnern machen Samarkand zur zweitgrößten Stadt in Usbekistan und ihre imposanten Moscheen und Mausoleen machten sie wiederum zu einem der beliebtesten Orte entlang der Seidenstraße. Die Stadt liegt am westlichsten Zipfel des Alai-Gebirges, gehört zur Flussoase des Serafschan und ist die Hauptstadt der Provinz Samarqand.

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Was macht Samarkand so besonders?

Unter dem anfänglichen Namen „Afrasiab“ wurde die Stadt bereits im siebten Jahrhundert vor Christus gegründet und zählt damit zu den ältesten bewohnten Städten der Welt. Mit den Arabern, die die Residenzstadt im Jahre 712 eroberten, kam die Ortschaft zu ihrem heutigen Namen: Samarkand – übersetzt die „steinernen Stadt“.

Die Region in Zentralasien erreichte aufgrund des florierenden Handels schnell großen Reichtum. Ein Warenaustausch, der durch die Lage an der Seidenstraße, die bedeutendste Karawanenstraße von Persien nach China, begünstigt wurde. Und so bauten die Muslime ihre gewaltigen Moscheen und Mausoleen mit leuchtend blauen Kuppeln, vier Audienzhallen und majestätischen Minaretten hier. Die Karawanen sollten ihre architektonischen Meisterleistungen schon von Weitem erkennen. Die Bibi-Khanum Moschee oder das Gur-Emir-Mausoleum gelten noch heute als einmalige Beispiele der islamischen Baukunst und wurden 2001 von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt.

Wann ist die beste Reisezeit für Samarkand?

Wer nach Usbekistan reist, muss mit trockener Hitze im Sommer und strenger Kälte im Winter rechnen – daher lohnt sich ein Besuch in den Frühlings- oder Herbstmonaten. Regen ist hier das ganze Jahr über nur selten zu erwarten, weshalb auch ein Großteil des Landes aus Wüste und Steppe besteht.

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