Im Norden Spaniens Navarra: Ein Königreich für Wanderer

Was macht Navarra so besonders? Und wann sollten Sie die autonome Region in Spanien am besten besuchen? Antworten finden Sie in unserer Reihe "Traumort des Tages"
Navarra, Spanien

In der Halbwüste Reales de Bardenas erhebt sich die markante Felsnadel Castil de Tierra

Wo liegt Navarra?

Die autonome Gemeinschaft Navarra liegt im Norden Spaniens und erstreckt sich von den westlichen Pyrenäen ins obere Ebrotal. Die Region grenzt im Norden an Frankreich und im Westen ans Baskenland.

Inspiration für Ihre nächste Reise

Was macht Navarra so besonders?

Zerklüftete Landschaft, sandfarbene Berge: Die Nähe zu den Pyrenäen merkt man der nordspanischen Region Navarra an. Der höchste Berg der Region ist mit 2424 Metern der Mesa de los Tres Reyes. Bekannt ist diese Gegend für ihr Weinbaugebiet, ihre auf einer Hochebene gelegenen Hauptstadt Pamplona und die Halbwüste Bardenas Reales. Die einzigartige Felslandschaft dieser Wüste geht auf ein urzeitliches Flussbett zurück: Das Wasser floss ab, übrig blieben sagenhafte Felsformationen wie die Castil de Tierra (Foto).

Noch immer finden sich Reste des alten Königreichs von Navarra, darunter die wieder freigelegte Festung Orzorrotz im Norden oder das gut erhaltene Castillo Javier. Das Königreich wurde im Zuge des Sieges über die Mauren im Mittelalter gegründet und später zwischen Frankreich und Spanien aufgeteilt. Bis heute wurzelt in dieser Geschichte die Autonomie der Region - mit eigener Polizei, Verwaltung und Sprache. Empfehlenswert sind neben Wandertouren auch Ausflüge in die zahlreichen mittelalterlichen Örtchen wie Estella, Olite und Tudela.

Wann ist die beste Reisezeit für Navarra?

Von November bis März wird es in den Bergen recht kalt, daher ist die warme Jahreszeit von Juni bis August zu empfehlen.

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