Olympia in Südkorea Wandeln zwischen Wasserfällen und Tempeln im Seoraksan Nationalpark

Ab dem 9. Februar schaut die Welt nach Südkorea. Dann beginnen die Olympischen Winterspiele 2018 in Pyeongchang. Wir blicken vorab auf die einzigartige Szenerie des Landes und präsentieren Ihnen in unserer Traumorte-Reihe eine Woche lang die schönsten Reiseziele in Südkorea
Seoraksan National Park, Südkorea

Nebelschwaden, karstige Bergspitzen und dichte Wälder machen die Szenerie des Seoraksan zu einer der reizvollsten in Südkorea

Ob als kleine Alltagsflucht für zwischendurch oder als Inspiration für die nächste Reise: In unserer Reihe "Traumort des Tages" zeigen wir Ihnen die schönsten Ziele der Welt. Sie wollen keinen Traumort mehr verpassen? Dann abonnieren Sie unserer täglichen Newsletter.

Seoraksan Nationalpark, Südkorea

Rund um den 1700 Meter hohen Gipfel des Daecheongbong hat sich die Vielfalt Koreas versammelt. Wasserfälle rauschen in die Tiefe, kurios geformte Bergrücken und Felsen sowie heilige Tempel verteilen sich auf dem sonst von dichtem Wald überzogenen Areal.

Wo liegt der Seoraksan Nationalpark?

Der Nationalpark liegt ein paar Kilometer westlich der Stadt Sokcho im Nordosten des Landes und ist von der Stadt schnell per Bus oder Auto erreicht.

Was macht den Seoraksan Nationalpark so besonders?

Fernab der hastigen Millionenmetropolen ist der Nationalpark Seoraksan eine wahre Ruheoase. Zwischen den karstigen Bergen des Seoraksan-Massivs verliert sich das dichte Grün der Wälder, die oftmals in den Morgenstunden unter einem mystischen Nebeldunst liegen. Auf einer Fläche von fast 400 Quadratkilometern haben sich über 1500 Pflanzen- und 2000 Tierarten angesiedelt. Neben Ottern und Wild lebt hier auch der äußerst seltene Paarhufer Langschwanzgoral. Diverse Wanderwege durchziehen das Areal, das in drei größere Abschnitte unterteilt ist, die wiederum nicht durch Straßen miteinander verbunden sind. Ab der Stadt Sokcho ist der Äußere Seorak am besten zu erreichen. Hier gilt der kleine Ort Seorak-dong mit Hotels, Restaurants und Geschäften als das wohl bekannteste Tor zum Nationalpark. Sehr gut zu erreichen sind ab Seorak-dong einige Wasserfälle wie Biryong oder Towangseong, aber auch die Felsformationen wie Ulsanbawi Rock und die Höhle Geumgang. Zwar ist der Innere Seorak nicht so leicht zugänglich, gilt aber als der wildere Teil und beherbergt unter anderem den Baekdamsa-Tempel mit der hölzernen Amitabha-Buddha-Statue aus dem Jahre 1748. Wer den besten Blick auf die Bergkette genießen möchte, nimmt die Seilbahn ab Seorak-dong. Aber Achtung, hier kann es besonders in den Sommermonaten und zu koreanischen Ferienzeiten sehr voll werden mit Wartezeiten von bis zu drei Stunden.

Wann ist die beste Reisezeit für den Seoraksan Nationalpark?

Die Hauptreisezeit liegt in den Monaten Juli und August. Dann ist Seoraksan auch bei den Südkoreanern sehr beliebt. Im Oktober steigen die Besucherzahlen abermals an, da sich die Wälder dann in schillernden Farben präsentieren. Wer kann, kommt in den Monaten Juni und September. Zwischen November und Dezember kann es zu spontanen Schließungen von Teilzonen kommen aufgrund von heftigen Schneefällen. Wer einen Besuch plant, sollte also vorab die aktuelle Lage beim Visitor Centre abfragen.

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