Die alte Welt versinkt im Chaos. Räuberbanden und Krieger ziehen marodierend durch Mitteleuropa, überfallen Dörfer, nehmen Bauern ihr Vieh und ihre Vorräte. Sie vergewaltigen Frauen und Mädchen, und gibt es Widerstand, töten sie die Männer, ermorden auch Kinder, setzen die Höfe in Brand. Niemand ist da, der ihnen Einhalt gebietet. Denn das Imperium Romanum, einst die Ordnungsmacht auch nördlich der Alpen, zerfällt.
Germanische Völkerscharen sind seit dem Ende des 4. Jahrhunderts von Norden und Osten her über die Grenzen geströmt, haben immer größere Territorien des einst so stolzen Römerreichs erobert. Aus dem mächtigsten Staatswesen der Antike ist ein Torso geworden, der nicht mehr imstande ist, sich gegen die Eindringlinge zu verteidigen.