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Funde im Oberrheingraben Flusspferde, Bisons, Höhlenlöwen: So sah es im Südwesten Deutschlands vor 30.000 Jahren aus

Wie viel die eiszeitlichen Flusspferde mit diesen noch lebenden Verwandten aus Afrika gemein hatten, müssen genetische Analysen noch zeigen
Wie viel die eiszeitlichen Flusspferde mit diesen noch lebenden Verwandten aus Afrika gemein hatten, müssen genetische Analysen noch zeigen
© Uryadnikov Sergey/Adobe Stock
Vor 30.000 Jahren herrschte auf der Erde eine Kaltzeit, im Oberrheingraben aber fanden viele Tierarten ein Refugium. Neue Forschungsergebnisse zeigen: Unter ihnen war auch ein Tier, das man für längst ausgestorben hielt

Machen wir eine Reise. Dorthin, wo Höhlenlöwen auf die Pirsch gehen, Steppenbisons durch das hohe Gras streifen. Wo Hyänen hungrig ihre Beute umkreisen und Riesenhirsche in großen Herden über das Land ziehen. Wohin wir gereist sind? Nicht etwa in die afrikanische Savanne, wir überblicken lediglich den Oberrheingraben im Südwesten Deutschlands. Doch weit gereist sind wir in der Zeit: Vor unserem inneren Auge liegt der Oberrheingraben während der jüngsten Eiszeit vor 30.000 Jahren.

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