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Katzen sind längst mehr als nützliche Mäusefänger auf dem Bauernhof. Neben Hunden gehören sie zu den beliebtesten Haustieren der Deutschen. Dass die Samtpfoten sich gerne verwöhnen lassen, davon können wohl alle Katzenbesitzer*innen ein Lied singen. So ist es kein Wunder, dass viele Stubentiger auch in der Vorweihnachtszeit nicht zu kurz kommen sollen. Ein Adventskalender für Katzen kommt dann gerade recht.
1. AniForte: Katzen-Adventskalender besteht den Geschmackstest
Hinter den 24 Türchen des AniForte Katzen-Adventskalenders verstecken sich verschiedene Leckerlis mit Huhn, Lachs und Ente. Sie überzeugen mit einem hohen Fleischanteil von 87,5 Prozent und kommen ganz ohne Getreide aus. "Für natürlich gesunde Tiere" ist unter dem AniForte-Logo zu lesen. Eigenen Angaben zufolge werde das Tierfutter mit Tierärzt*innen und Heilpraktiker*innen entwickelt. Sowohl Entwicklung als auch Herstellung finden in Deutschland statt. Laut Hersteller bestehen die Snacks für Katzen ausschließlich aus natürlichen Zutaten. Auf die Verwendung von künstlichen Zusätzen und Konservierungsstoffen werde verzichtet und tatsächlich ist die Zutatenliste auf der Rückseite des Adventskalenders angenehm kurz.
AniForte gibt außerdem an, keine Tierversuche durchzuführen und dies auch bei Partnern sicherzustellen. Die Marke findet sich allerdings nicht auf der Liste tierversuchsfreier Tiernahrung von PETA. Auf Nachfrage von GEO.de erläuterte das Unternehmen, dass eine solche PETA-Klassifizierung entgeltlich sei, die Umsetzung aber aktuell geprüft werde. AniForte betreibe bei neuen Produkten lediglich Geschmacks- beziehungsweise Akzeptanztests.
Auch wir wollten wissen, wie sich der AniForte-Adventskalender im Geschmackstest schlägt und haben das Produkt mit einem echten Stubentiger getestet. Bemerkenswert war der intensive Geruch, der schon vor dem Öffnen vom Adventskalender ausging.
Auch geschmacklich kamen die verschiedenen Leckerlis gut an. Unsere wählerische Testerin steckte nach der ersten Geschmacksprobe prompt die Nase in das Türchen und hätte wohl am liebsten den gesamten Inhalt auf einmal verputzt. Wichtig: Verfüttern Sie die Snacks aus dem Katzen-Adventskalender in Maßen und reduzieren Sie gegebenenfalls die Tagesration des Futters.
Sowohl bei der Katze als auch beim Frauchen sammelte der Adventskalender von AniForte aufgrund der guten Zusammensetzung und des leckeren Geschmacks Pluspunkte. Einen Kritikpunkt konnten wir im Test dennoch finden: AniForte wirbt mit einer umweltbewussten Verpackung. Das Inlay des Adventskalenders sei zu hundert Prozent kompostierbar. Es bestehe aus papierbasiertem Granulat und sei mineralölfrei. Dennoch: Auch vermeintlich kompostierbare Verpackungen können die Umwelt belasten, weil Schadstoffe in den Boden gelangen. Darüber hinaus war der Adventskalender bei Lieferung mit einer Plastikfolie umhüllt. Besser gefallen hätte uns ein Adventskalender mit Papiertüten oder Pappschachteln, der sich im nächsten Jahr erneut befüllen und wiederverwenden lässt.
2. Happy Cat: PETA-Approved ohne Tierversuche
Wer sichergehen möchte, dass die Advents-Leckereien nicht an Tieren getestet wurden, kann ruhigen Gewissens zum Katzen-Adventskalender von Happy Cat greifen. Die Marke ist bei PETA als tierversuchsfreie Tiernahrung gelistet. Verbraucherinnen und Verbraucher können somit sicher sein, dass das Unternehmen keinerlei Tierversuche durchführt, bezahlt oder in Auftrag gibt und diesbezüglich eine Selbstverpflichtungserklärung unterschrieben hat.
Hinter den Adventskalender-Türchen verbergen sich vier verschiedene Leckerli-Sorten. Enthalten sind zum Beispiel Ente und Rind. Einige Snacks kommen sogar in Herzform daher. Laut Hersteller sind die Produkte frei von Getreide, Gluten, künstlichen Zusätzen, Konservierungsstoffen sowie Zucker und Soja.
Unserer vierbeinigen Testerin haben die Leckereien aus dem Adventskalender geschmeckt. Nachdem wir das erste Türchen geöffnet haben, machte sich die Katze auch bei diesem Modell gleich an die Arbeit und versuchte, Leckerlis mit der Pfote aus dem Kalender zu fischen.
Verbesserungsfähig empfinden wir bei dem Katzen-Adventskalender von Happy Cat die Verpackung. Der Kalender war doppelt mit Plastikfolie eingeschweißt und entspricht ansonsten der üblichen Adventskalender-Optik: Ein Rahmen aus bedruckter Pappe umschließt ein Kunststoff-Inlay, in dem sich die Leckerlis befinden. Sinnvoller wären in unseren Augen Pappschachteln oder Tüten, die sich jedes Jahr wiederverwenden und selbst befüllen lassen.
3. Vitakraft: Katzen-Adventskalender mit viel Abwechslung
Auch die bekannte Marke Vitakraft steht auf der Liste für tierversuchsfreie Tiernahrung von PETA und bietet einen bunt gefüllten Adventskalender für Katzen. Die Auswahl ist groß: Neun verschiedene Sorten sollen Ihrer Katze den Advent versüßen. Darunter befinden sich vor allem flüssige Leckereien, sogenannte "Liquid Snacks" und "Jelly Snacks". Diese eignen sich besonders gut für wählerische Vierbeiner und können laut Hersteller zum Beispiel auf das Hauptfutter gegeben werden, um es für Katzen ansprechender zu machen. Die Leckerlis kommen in verschiedenen Geschmacksrichtungen daher: Rind, Lachs, Scholle, Pute, Huhn und Ende sind zum Beispiel mit von der Partie. An Heiligabend erwartet Ihre Katze ein 3er-Pack "Cat Sticks" mit Truthahn und Lamm.
Laut Angaben des Herstellers sind über 90 Prozent des Fisches für Vitakraft-Produkte MSC- oder ASC-zertifiziert. Der MSC (Marine Stewardship Council) ist eine internationale Organisation zur Zertifizierung von Fischereien nach Umweltverträglichkeitskriterien. Der ASC (Aquaculture Stewardship Council) setzt sich für umweltgerechte Aquakulturen ein. Beide Siegel sind jedoch umstritten. Kritikerinnen und Kritiker weisen darauf hin, dass die Kriterien für eine Zertifizierung nicht ausreichen und dass die Standards dringend überholt werden müssten. Befürworterinnen und Befürworter argumentieren hingegen, dass es dennoch besser sei, zertifizierten Fisch zu kaufen als nicht zertifizierten Fisch. Entsprechende Siegel würden auch bei Verbraucherinnen und Verbrauchern ein Umdenken anregen. Weitere Informationen zur Diskussion finden Sie hier.
Ein Minuspunkt: Der Adventskalender für Katzen von Vitakraft verursacht im Vergleich zu den anderen beiden Modellen deutlich mehr Verpackungsmüll.
Bastelspaß inklusive: Einen Adventskalender für Katzen selbst befüllen
Wer eine allergische Katze hat und ihr nur bestimmtes Futter gibt, kann einen Adventskalender für Katzen auch einfach selbst befüllen. Das geht zum Beispiel mit leeren Toilettenpapierrollen, deren Öffnungen mit Pappe verschlossen werden. Oder Sie verwenden spezielle Adventskalender-Tüten. Diese gibt es sowohl in schlichtem Design als auch verziert mit Katzenfiguren. Zweitere eignen sich besonders für den Bastelspaß mit Kindern. Der Vorteil: Die Tütchen zum Befüllen können Sie jedes Jahr wiederverwenden.
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