Welt-Elefantentag Fünf faszinierende Fakten über Elefanten

Nicht nur wegen ihre Größe sind Elefanten ganz besondere Tiere: Zum Welt-Elefantentag präsentieren wir fünf schnelle Fakten rund um die klugen Dickhäuter
Zwei Elefanten

Elefantenfriedhöfe sind zwar ein Mythos. Erstaunlich sozial sind die Dickhäuter dennoch

Schwangerschaft: Elefanten sind länger trächtig als jedes andere Säugetier - 22 Monate! Ein Neugeborenes wiegt rund 100 Kilogramm und hat eine Schulterhöhe von etwa einem Meter. Familienbeziehungen sind eng, und erwachsene Tanten stillen gelegentlich andere Babys.

Kommunikation: Die "Sprache" der Elefanten beschränkt sich nicht auf das Trompeten oder Körpergesten. Vermutlich kommunizieren sie auch durch tiefes Brummen, das sich über den Boden überträgt. Und wenn ein Mensch mit ausgestrecktem Finger auf ein Objekt zeigt, folgen Elefanten dem Hinweis - die meisten anderen Tiere starren nur verständnislos auf den Finger. Damit nicht genug: Sie imitieren sogar menschliche Laute und Wörter; wie ein Papagei mit Rüssel.


Werkzeuggebrauch: Wie Menschenaffen und wenige weitere Tiere bedienen sich Elefanten anderer Objekte, um ein Ziel zu erreichen. Zum Beispiel werfen sie mit Steinen auf Gegner. Und sind so gewitzt, Elektrozäune nur mit Ästen zu berühren, um die Barrieren damit aus dem Weg zu räumen.

Trauer: Friedhöfe, zu denen sich Elefanten zum Sterben zurückziehen, sind ein Mythos. Dennoch besitzen die Tiere offenbar ein Gefühl für den Tod. Sie bleiben meist noch längere Zeit bei dem Verstorbenen, betasten seinen Körper und scheinen dabei Trauer zu empfinden.

Verwandtschaft: Elefanten sind mit sehr unterschiedlich aussehenden Säugern verwandt, die ursprünglich alle aus Afrika stammen. Dazu gehören Seekühe (Dugongs, Manatis), die kleinen murmeltierähnlichen Schliefer und Erdferkel (Aardvarks).