Wintereinbruch in Südafrika Giraffen und Elefanten stehen plötzlich im Schnee

Die Big Five Südafrikas verbinden wir normalerweise mit flirrender Hitze. Doch nach dem plötzlichen und heftigen Wintereinbruch in Südafrika fanden sich nun Giraffe, Elefant & Co. teilweise in knietiefem Schnee wieder

Ungewöhnliche Witterungsbedingungen für die großen Stars der Wildnis: Giraffen und Elefanten dürften sich über die weiße Pracht gewundert haben, die am vergangenen Wochenende über weiten Teilen Südafrikas niedergegangen war.

Ein Kaltluftgebiet hatte Schnee im Gepäck - und die kalte Fracht über dem Sneeuberg, einem bis zu 2500 Meter hohen Gebirgszug im Zentrum des Landes, entladen. Auch in der Karoo-Hochebene fiel Schnee - und blieb liegen. Die Südafrikanerin Kitty Viljoen nutzte die verschneiten Tage für eine Safari und machte jene Bilder, die jetzt um die Welt gehen.

Die ungewöhnlichen Fotomotive sind in den sozialen Netzwerken der Renner - kennt man doch den Anblick von Elefanten und Giraffen im Schnee nur aus den Zoos der nördlicheren Breitengrade. In freier, beschneiter Wildbahn dagegen wirken die sonst gut getarnten Tiere völlig deplatziert.

Schneefälle sind in den höheren Lagen Südafrikas keine Seltenheit, bereits im Juli waren einige Landstriche unter einer Schneedecke von über 20 Zentimetern verschwunden. Der aktuelle Wintereinbruch kommt jedoch unerwartet spät und hat mit dem Western Cape auch Landesteile getroffen, in denen sonst eher selten Schnee fällt.

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