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Spendenaufruf Nothilfe für Nepal!

Hier erfahren Sie von den Erdbebenschäden im Projektgebiet Dhading. Engagieren Sie sich mit dem Team des lokalen Partners von "GEO schützt den Regenwald e.V.", die Not der Menschen zu lindern und den Wiederaufbau von zerstörten Wohnhäusern zu ermöglichen!
Spendenaufruf: NCDC verteilt erste Hilfsgüter an die Bevölkerung
NCDC verteilt erste Hilfsgüter an die Bevölkerung
© Dr. Siddhartha Bajracharya

Spendenstand

Für Nothilfemaßnahmen in Nepal sind 31.270 Euro zweckgebundene Geldspenden eingegangen. 100 Prozent dieser Spenden sind umgehend für humanitäre Hilfe im Projektgebiet Dhading eingesetzt worden.

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

Spendenaufruf: Fassungslos blickt dieser Mann auf die Überreste seines ehemaligen Hauses
Fassungslos blickt dieser Mann auf die Überreste seines ehemaligen Hauses
© Dr. Siddhartha Bajracharya

Was tun nach einer so schweren Naturkatastrophe wie in Nepal? Zu einer stark betroffenen Region im Land haben wir bei GEO eine besondere Beziehung. Im Distrikt Dhading, der nah am Epizentrum des Bebens liegt, ist "GEO schützt den Regenwald e.V." seit Jahren aktiv.

Seit 2008 finanziert der Verlag Gruner + Jahr ein Waldschutz-Projekt, das die Bevölkerung in den Siedlungen im Distrikt Dhading auf vielfältige Weise unterstützt. Organisiert wird das Projekt von "GEO schützt den Regenwald e.V.", umgesetzt wird es mit Hilfe einer Partnerorganisation vor Ort, dem National Conservation and Development Centre (NCDC).

Seit Projektbeginn sind rund 300.000 Waldbäume gepflanzt worden. Fast 2.000 Haushalte verfügen inzwischen über Holz sparende Kochöfen aus Lehm, und 1.000 Familien haben durch die Projektmittel Biogasanlagen errichten können, die saubere Energie liefern – beide Maßnahmen sorgen ebenfalls für Waldschutz, da dadurch weniger Brennholz aus den Wäldern gewonnen werden muss.

Die Anstrengungen der Regierung reichen nicht

Auch in unserem Projektgebiet sind nach den schweren Erdbeben vom 25. April und 12. Mai 2015 Tote und Verletzte zu beklagen. Zahlreiche Häuser wurden zerstört, die übrigen sind teils stark beschädigt; in vielen Fällen besteht Einsturzgefahr. Es gab Hunderte von Nachbeben der Stärke 4,0 und höher. Die Menschen sind verängstigt, wissen nicht wohin. Sie sind so stark verunsichert, dass sie selbst die Bestellung ihrer Felder vernachlässigen – was schnell zu einer Nahrungskrise führen kann.

Spendenaufruf: Durch das Beben sind derzeit die meisten Häuser unbewohnbar
Durch das Beben sind derzeit die meisten Häuser unbewohnbar
© Dr. Siddhartha Bajracharya

Die schweren Monsun-Niederschläge von Juni bis September 2015 werden die Situation nur verschlechtern. In einer Nachricht von Siddhartha Bajracharya, dem langjährigen Projektleiter des NCDC, vom 11. Mai heißt es: "Während unseres Besuchs von zwei Projektdörfern, Sunaolo Bazar und Nalang, fanden Meetings mit den Dorfbewohnern statt, um die Lage zu ergründen. Wir haben auch die Gebäudeschäden begutachtet. In beiden Siedlungen sind etwa zehn Prozent der Häuser völlig zerstört, die übrigen weisen Wandrisse auf. Uns wurde berichtet, dass diese Risse mit jedem Nachbeben größer werden. Nach dem Großen Erdbeben folgten bislang 159 Nachbeben mit Stärken von mehr als 4,0. Bald beginnt die Monsunzeit. Durch die Risse in den Hauswänden und in der Erde sind dann zusätzliche Opfer zu befürchten. Die Gefahr von Erdrutschen, die weitere Schäden verursachen, ist sehr groß. Häuser mit gerissenen Wänden werden während des Monsunregens leicht einstürzen."

Den Überlebenden fehlt es an Nahrung, Obdach und Medizin. Das Projektteam unseres Partners NCDC hat begonnen, in den zum Teil schwer zugänglichen Bergdörfern die benötigte Hilfe zu leisten. Ein Vorteil, der angesichts der aktuellen logistischen Herausforderungen für die vielen internationalen Hilfsorganisationen großes Gewicht hat: Das NCDC ist bereits vor Ort, kennt sich in der Region bestens aus und kann schnell agieren.

GEO-Fallback-Bild
Spendenaufruf: Projektleiter Dr. Siddhartha Bajracharya
Projektleiter Dr. Siddhartha Bajracharya
© Eva Danulat

Für uns ist klar, dass wir die Menschen in dieser Situation nicht im Stich lassen wollen. Der Verlag Gruner + Jahr hat sofort einen zusätzlichen Betrag von 10.000 Euro für die humanitäre Hilfe zur Verfügung gestellt. Und auch jeder weitere Euro wird dringend gebraucht. Deshalb bitten wir Sie um Spenden - diese werden bei den Bedürftigen ankommen und zielführend eingesetzt!

Spendenkonto: "GEO schützt den Regenwald e.V."

Bank für Sozialwirtschaft
IBAN DE17251205100008453100
BIC/SWIFT BFSWDE33HAN
Zweck: "Erdbeben-Nothilfe Dhading"

Letzte Aktualisierung: September 2016

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