Ökosystem Wald Fressen und gefressen werden: Der ewige Kreislauf des Lebens im Mischwald

Fuchs mit Beute im Maul
Allesfresser: Füchse haben ein enorm breites Nahrungsspektrum: Sie machen Jagd auf Mäuse, Hasen, Rehkitze, vertilgen Aas und mögen auch pflanzliche Kost wie Beeren und Nüsse
© Pixsas / Adobe Stock
In einem typischen Mischwald konkurrieren Tausende Spezies von Tieren und Pflanzen, Flechten, Pilzen und Bakterien miteinander: Sie alle bilden ein komplexes Nahrungsnetz, in dem kein Blatt, kein Stück Holz, kein Kadaver ungenutzt bleibt, alles wiederverwertet wird. Was treibt diese perfekte Kreislaufwirtschaft an?

Jeder Laubwald – ganz gleich ob Buchenhain, Eichengehölz, Schluchtwald oder Erlenbruch – ist von einer nahezu perfekten Effizienz: Zwischen seinen Bäumen, deren Blättern und dem Erdboden sowie den im Wald lebenden Pflanzen, Tieren und Pilzen herrscht eine geradezu voll­endete Kreislaufwirtschaft. Es ist das erstaunliche Ergebnis eines über Jahrmillio­nen währenden Prozesses der Evolution.

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