Feuerökologie Rettet unsere Wälder – lasst sie brennen!

Rund 50 Kilometer südlich von Coimbra, Portugal, versucht ein Mann im Jahr 2017 am Rand eines Megawaldbrands Flammen einzudämmen. Eine große Frage der Wissenschaft aber lautet: Ist es sinnvoll, jegliches Züngelnzu eliminieren?    Archive image from 2017: Photographed during that same enormous fire, but in Derreada Cimeira about 20km or so from Ferraria. Man fights a forrest fire in Derreada Cimeira village in Pedrogao Grande district in central Portugal. This fire was raging for 48 hours and the men from the village have been fighting it with agriculture trucks and no help from the firefighers.
Rund 50 Kilometer südlich von Coimbra, Portugal, versucht ein Mann im Jahr 2017 am Rand eines Megawaldbrands Flammen einzudämmen. Eine große Frage der Wissenschaft aber lautet: Ist es sinnvoll, jegliches Züngelnzu eliminieren?

Archive image from 2017: Photographed during that same enormous fire, but in Derreada Cimeira about 20km or so from Ferraria. Man fights a forrest fire in Derreada Cimeira village in Pedrogao Grande district in central Portugal. This fire was raging for 48 hours and the men from the village have been fighting it with agriculture trucks and no help from the firefighers.
© Joao Pina
Portugal, Australien, Brandenburg: Waldbrände wüten rund um den Globus, mehr denn je, und sie entfesseln als "Feuerstürme" im Extremfall eine ungekannte Zerstörungskraft. Was also tun? Der spanische Brandforscher Marc Castellnou sagt, wir dürfen weniger löschen. Wir brauchen andere Wälder. Wir müssen mit dem Feuer leben. Und er kämpft einen einsamen Kampf gegen die Feuerwehren dieser Welt
Von Fabian Federl

Beim Abendessen hört Pedro Pedrosa von 19 Toten auf der anderen Seite des Kamms, verbrannt im Feuer, erstickt im Rauch. Er blickt auf die Hügelkette, die sein Dorf umgibt, Ferraria de São João im portugiesischen Hinterland. Gelblicher Schimmer steht über den Kronen des Eukalyptuswaldes, eine kleine, dunkle Rauchfahne. Pedrosa, Ortsvorsteher von Ferraria, telefoniert mit dem Bürgermeister der zuständigen Kreisstadt Penela. Der beruhigt ihn: Sollte sich das Feuer in Richtung Ferraria bewegen, gebe er Bescheid. 


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