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Technik Autos zu Straßenbahnen


Stromschleifen im Asphalt könnten Elektrofahrzeuge unabhängig von der Steckdose machen

Mit Elektroautos 500 oder mehr Kilometer am Stück fahren, ohne die Batterie auch nur einmal nachladen zu müssen? „Kein Problem!“, sagt Jürgen Walter. Der Professor für Maschinenbau und Mechatronik an der Hochschule Karlsruhe hat zusammen mit dem Münchner Designer Christian Förg Konzepte entwickelt, wie Fahrzeuge ihre elektrische Energie quasi berührungslos aus dem Boden ziehen können - aus von Wechselstrom durchflossenen Drahtschleifen, die in den Asphalt eingelassen sind.

Das Prinzip dahinter heißt Induktion - wie bei modernen Küchenherden lässt sich damit viel Energie übertragen. Walters „E-Quickie“ genanntes Vehikel hat die Bewährungsprobe bereits bestanden: Es legte mehr als 150 Kilometer auf Teststrecken zurück. Die Batterie kommt erst ins Spiel, sobald das Fahrzeug die elektrischen Leitungsbahnen verlässt – beispielsweise, wenn es in eine Garage gefahren wird.

Technik: Sein Strom kommt aus der Straße
Sein Strom kommt aus der Straße
© Hochschule Karlsruhe
GEO Nr. 12/10 - Ein Planet wird verheizt

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