Im "Garten der verlorenen Bäume", wie Isabella Dalla Ragione ihren Obsthain nennt, gedeihen oft die letzten Exemplare einer Sorte

Anastasia aus Casalini ist weit über 80 Jahre alt; sie umsorgt die Obstbäume in ihrem Garten wie andere ihre Kinder

Früher maß sich die Qualität eines Apfels nicht allein an Aussehen und Geschmack. Die Sorte Mela Costata etwa wurde von umbrischen Bauern wegen ihrer guten Lagerfähigkeit geschätzt

Auch von der Quitte sind nur wenige traditionelle Sorten erhalten

Einjährige Triebe traditioneller Sorten: Sorteneigenschaften sind nicht '"erbfest", also auf dem Weg über Samen und Keimling nicht sicher zu vermehren. Stattdessen werden wuchsstarke Pflanzen mit Reisern der gewünschten Sorte veredelt. Etwa 15 Euro verlangt Isabella Dalla Ragione für einen jungen Baum

Einen Anbau der einstigen Kapelle nutzt Isabella Dalla Ragione als Geräteschuppen, auf dem großen Tisch im Hof wird im Herbst die Ernte sortiert

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