Forschungstauchboot Jago

Das GEOMAR-Forschungstauchboot Jago wird für einen Tauchgang von Bord des Deutschen Forschungsschiffes Maria S. Merian zu Wasser gelassen

Erprobtes Duo

Jago ist Deutschlands einziges Forschungstauchboot. An Bord des Forschungsschiffs Maria S. Merian war es vor der Westküste Spitzbergens dabei - um Gasquellen in 400 Meter Tiefe zu erkunden

Probenentnahme

Der Geomikrobiologe Stefan Krause nimmt Proben aus einem mehrere Meter langen Sedimentkern, der vor Spitzbergen genommen wurde. Die Analyse lässt Rückschlüsse auf bakterielle Prozesse in den verschiedenen Sedimentschichten zu

In der Tiefsee

Geophysikerin Ines Dumke in der Enge des Tauchboots Jago

Push Cores

Mit dem Greifarm des Tauchbootes werden sogenannte "Push Cores" ausgebracht, kurze unten offene Rohre, die in das Sediment gedrückt werden. Das Licht des Tauchbootes zieht Plankton an, auf das Dorsche im Scheinwerferlicht auf Jagd gehen

Karbonatkrusten

Mächtige Karbonatkrusten, die von methanverzehrenden Bakterien gebildet werden, weisen darauf hin, dass die Gasentwicklung vor Spitzbergen schon seit mehreren 1000 Jahren stattfindet. Auf dem Kalkgestein haben sich Schwämme angesiedelt

Sedimentproben

Wissenschaftlerinnen stellen an Bord Wasser- und Sedimentproben sicher, die mit dem Tauchboot in 400 Meter Tiefe entnommen wurden