Drygalskiberge

Ein riesiges V formen die zwei Gipfelketten der Drygalskiberge, das Expeditionsziel. Der steile Fels links am Beginn der Kette ist der Holtanna, rechts hinten der Ulvetanna. Mit 2931 Metern ist er der höchste Berg des Massivs, jedoch liegen zwei Drittel von ihm im Eis begraben

Tungespissen

Am Gipfel der Tungespissen, der Zungenspitze, liegt Christoph Höbenreich und Mario Trimeri die weiße Wüste zu Füßen. Der Eispanzer, aus dem die fernen Nunataks, die Bergspitzen ragen, ist hier fast zwei Kilometer dick

Mitternachtssonne

Winde, die vom Polarplateau herabwehen, lassen den Schnee über das Eis driften, während Kameramann Ralf Leistl im Licht der Mitternachtssonne einen gewaltigen Schatten wirft. Das Thermometer zeigt in dieser Sommernacht minus 32 Grad Celsius

Pilot für besondere Einsätze

Sergej Sukhar, Testpilot aus Russland, gilt als Spezialist für schwierige Fluglagen. Gerade hat er seine Iljuschin-Transportmaschine bei starkem Seitenwind auf der Eispiste der Novo Airbase im Queen Maud Land gelandet

Eisiger Transport

An Bord: dringend benötigtes Material, etwa 50 Wissenschaftler und das Expeditionsteam aus Europa

Schneetreiben

Heftiger Wind und Schneetreiben behindern das Vorankommen, das diffuse Licht macht die Orientierung beinahe unmöglich ...

Holtanna

Plötzlich erhebt sich ein Fels senkrecht aus dem konturlosen Weiß: die 800 Meter hohe Südwestwand des Holtanna. Der Berg ist einer der markantesten Gipfel des Drygalski-Massivs im Queen Maud Land in der Ostantarktis

Imposante Kulisse

Es bleibt kaum Zeit, die imposante Kulisse zu genießen. Denn das Ziehen der 100 Kilogramm schweren Pulkas im trockenen und stumpfen Schnee ist Schwerstarbeit

Schwieriger Zeltaufbau

Windböen komplizieren zudem das Aufstellen der beiden Tunnelzelte ...

Tee mit Schnee

Ist auch das geschafft, kann sich Michael Martin endlich mit heißem Tee aufwärmen. Gekocht wird der mit geschmolzenem Schnee

Gletscherbegehung

Christoph Höbenreich erklimmt den steilen, zum Teil eisblanken Gletscher an der Wand des Holtanna. Ohne Steigeisen und Eispickel wäre der Aufstieg nicht zu bewältigen, Höbenreich fände auf der spiegelglatten Fläche keinen Halt - und würde über die Kante rutschen

Fachkräfte

Polarforscher Christoph Höbenreich (l.) verbrachte anderthalb Jahre in Antarktis und Arktis. Bergsteiger Mario Trimeri (r.) hat die höchsten Gipfel aller Kontinente bewältigt

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