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Wissenstest: Tiere und die Kälte


Selbst an den Polen sind spezialisierte Tierarten zu Hause, die jeder Wintersturm kalt lässt. Lernen Sie ihre erstaunlichen Überlebenstricks kennen!

Die Auflösung der Fragen finden Sie unten.

Frage 1 von 10
Wieso friert der Eisbär auch bei minus 30 Grad Celsius nicht?

a) Er ist dauernd in Bewegung und hält so den Kreislauf in Schwung.

b) Seine schwarze Haut absorbiert das Sonnenlicht.

c) Wenn es zu kalt wird, gräbt er sich in Schnee ein.

Frage 2 von 10
Warum frieren Pinguine nicht mit den Füßen auf dem Eis fest?

a) Ihre Füße sind speziell beschichtet.

b) Sie treten mit ihren Füßen alle paar Sekunden auf der Stelle.

c) Ihre Füße sind so eiskalt wie die Temperatur ringsum.

Frage 3 von 10
Welche Lebewesen halten den Kälterekord im Tierreich?

a) Bärtierchen

b) Grönlandwale

c) Weddell-Robben

Frage 4 von 10
Schneehühner graben sich bei extrem kalten und windigen Wetterlagen in die oberste Schneeschicht ein. Wie kalt ist es dort?

a) Minus vier Grad Celsius

b) Etwa null Grad Celsius

c) Das hängt von der Lufttemperatur in den unteren Luftschichten ab.

Frage 5 von 10
Wie schnell können Eisbären laufen?

a) 20 km/h

b) 30 km/h

c) 40 km/h

Frage 6 von 10
Warum haben viele Tiere, die im Eis leben, im Vergleich zu ihren Vettern in den gemäßigten Breiten eher rundliche Körperformen?

a) Um beim Schwimmen mehr Auftrieb zu haben

b) Wegen des günstigen Oberfläche-Volumen-Verhältnisses

c) Um Stürmen besser widerstehen zu können

Frage 7 von 10
Warum plustern sich gefiederte Bewohner in der Arktis auf?

a) um Fressfeinde einzuschüchtern

b) um die isolierende Luftschicht zu verdicken

c) um Geschlechtspartnern bei der Balz zu imponieren

Frage 8 von 10
Womit optimieren manche Froscharten ihre Überlebenschancen im Winter?

a) Sie fressen sich bis zu drei Zentimeter Winterspeck an.

b) Sie produzieren ihr körpereigenes Frostschutzmittel.

c) Sie "wandern" durch Bäche und Flüsse in gemäßigte Klimazonen

Frage 9 von 10
Wie hoch ist die Körpertemperatur des Kaiserpinguins?

a) 18 Grad Celsius

b) 27 Grad Celsius

c) 39 Grad Celsius

Frage 10 von 10
Rentiere, in Nordamerika auch Karibus genannt, sind ruhelose Wanderer im Subpolargebiet, stets auf der Suche nach Moosen, Flechten und Kräutern. Ihr Fell ...

a) ... besteht aus hohlen Haaren.

b) ... ist extrem dick.

c) ... schirmt den Körper luftdicht ab.

Achtung Auflösung!

Hier finde Sie die Antworten zur Überprüfung:

Frage 1 von 10
Wieso friert der Eisbär auch bei minus 30 Grad Celsius nicht?

a) Er ist dauernd in Bewegung und hält so den Kreislauf in Schwung. ❌

b) Seine schwarze Haut absorbiert das Sonnenlicht. ✔️

c) Wenn es zu kalt wird, gräbt er sich in Schnee ein. ❌

Wer das Fell des Eisbären sieht, kommt nicht auf die Idee, dass sich darunter pechschwarze Haut befindet. Scheint die Sonne, leiten die farblosen, durchsichtigen das Licht wie Glasfasern auf die schwarze Haut. Die Strahlung wird absorbiert, erwärmt das Fettpolster und wird vom dichten Unterfell gespeichert.

Frage 2 von 10
Warum frieren Pinguine nicht mit den Füßen auf dem Eis fest?

a) Ihre Füße sind speziell beschichtet. ❌

b) Sie treten mit ihren Füßen alle paar Sekunden auf der Stelle. ❌

c) Ihre Füße sind so eiskalt wie die Temperatur ringsum. ✔️

Biologen haben herausgefunden, dass Pinguine lebende Thermoskannen sind. In der Leibesmitte befinden sich die Organe, isoliert und gewärmt von Fett und Federn. Aber was ist mit den Füßen? Nun, das Blut, welches durch das Pinguinherz in die Füße pumpt, wird in den Beinen abgekühlt. Die Füße haben also immer Umgebungstemperatur, und dem Körper geht dennoch keine Wärme verloren. So wird das Eis nicht angeschmolzen und gefriert auch nicht wieder. Erst wenn das Blut eiskalt wieder in Richtung Herz fließt, wird es über viele Äderchen verteilt aufgeheizt und kommt im Herzen körperwarm an. Das ist auch der Grund, weshalb hierzulande die Enten auf gefrorenen Seen nicht selbst festfrieren.

Frage 3 von 10
Welche Lebewesen halten den Kälterekord im Tierreich?

a) Bärtierchen ✔️

b) Grönlandwale ❌

c) Weddell-Robben ❌

Die weniger als einen Millimeter großen Geschöpfe mit Stummelbeinen und tönnchenförmigem Körper sind die Kältespezialisten schlechthin: Bärtierchen können in eine Trockenstarre fallen, bei der sich der Wassergehalt des Organismus von 86 auf weniger als drei Prozent reduziert. In diesem Stadium überleben sie 20 Monate in flüssiger Luft bei -194 Grad Celsius - und sogar acht Stunden in flüssigem Helium bei -269 Grad Celsius.

Frage 4 von 10
Schneehühner graben sich bei extrem kalten und windigen Wetterlagen in die oberste Schneeschicht ein. Wie kalt ist es dort?

a) Minus vier Grad Celsius ❌

b) Etwa null Grad Celsius ✔️

c) Das hängt von der Lufttemperatur in den unteren Luftschichten ab. ❌

Frage 5 von 10
Wie schnell können Eisbären laufen?

a) 20 km/h ❌

b) 30 km/h ❌

c) 40 km/h ✔️

Bis zu 600 Kilogramm wiegt ein Eisbär - und beschleunigt diese Masse auf respektable 40 Stundenkilometer. Allerdings hält er dieses Tempo nur kurz durch - sonst würde sein Körper überhitzen und der Kreislauf kollabieren. Doch der König der Arktis hat es ohnehin nicht nötig zu fliehen: Er hat keine natürlichen Feinde.

Frage 6 von 10
Warum haben viele Tiere, die im Eis leben, im Vergleich zu ihren Vettern in den gemäßigten Breiten eher rundliche Körperformen?

a) Um beim Schwimmen mehr Auftrieb zu haben ❌

b) Wegen des günstigen Oberfläche-Volumen-Verhältnisses ✔️

c) Um Stürmen besser widerstehen zu können ❌

Der Trick ist ein Volumen mit möglichst wenig Oberfläche, über die Wärme abgegeben werden kann. Ideal wäre eine Kugelform.

Frage 7 von 10
Warum plustern sich gefiederte Bewohner in der Arktis auf?

a) um Fressfeinde einzuschüchtern ❌

b) um die isolierende Luftschicht zu verdicken ✔️

c) um Geschlechtspartnern bei der Balz zu imponieren ❌

Wenn Vögel ihr Gefieder aufplustern, wird die isolierende Luftschicht um ihren Körper dicker. Sie hüllen sich gleichsam in eine wärmende Daunenjacke. Das ist auch der Grund, weshalb Vögel hierzulande aufgeplustert im Gebüsch übernachten.

Frage 8 von 10
Womit optimieren manche Froscharten ihre Überlebenschancen im Winter?

a) Sie fressen sich bis zu drei Zentimeter Winterspeck an. ❌

b) Sie produzieren ihr körpereigenes Frostschutzmittel. ✔️

c) Sie "wandern" durch Bäche und Flüsse in gemäßigte Klimazonen ❌

Sogar Eiskristalle können den Körper eines Frosches überziehen, ohne dass er erfriert. Den Winter überstehen die Amphibien in einer Winterstarre und gut geschützten Erdlöchern oder in Teichen. Dabei drosseln sie den Stoffwechsel, Herzschlag und die Atemfrequenz. Manche Froschart vergrößert durch eine hohe Konzentration von Glukose im Leib die Kältetoleranz. Durch den Blutzuckerspiegel sinkt der Gefrierpunkt des Körpersaftes unter minus vier Grad Celsius.

Frage 9 von 10
Wie hoch ist die Körpertemperatur des Kaiserpinguins?

a) 18 Grad Celsius ❌

b) 27 Grad Celsius ❌

c) 39 Grad Celsius ✔️

Unter den höheren Organismen ist er das kälteunempfindlichste Tier im Eis: Der Kaiserpinguin brütet mitten im antarktischen Winter bei zu -50 Grad Celsius. - einer Temperatur, die sich bei schneidendem Wind sogar wie -76 Grad Celsius. anfühlt. Dank seiner dicken Fettschicht und seines dichten Federkleids hält der Vogel aber konstant eine Körpertemperatur von etwa 39 Grad Celsius.

Frage 10 von 10
Rentiere, in Nordamerika auch Karibus genannt, sind ruhelose Wanderer im Subpolargebiet, stets auf der Suche nach Moosen, Flechten und Kräutern. Ihr Fell ...

a) ... besteht aus hohlen Haaren. ✔️

b) ... ist extrem dick. ❌

c) ... schirmt den Körper luftdicht ab. ❌

Ihr Fell isoliert die Leibeswärme wie ein Luftkissen vor den pfeifenden Böen.


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