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Wissenstest Populäre Pflanzenirrtümer


Bambus ist ein Gehölz und Rosen haben Dornen. Oder? Testen Sie Ihr Pflanzenwissen!

Die Auflösung der Fragen finden Sie unten.

Frage 1 von 15
Rosen haben ...

a) Dornen

b) Stacheln

Frage 2 von 15
Kapern stammen vom Kapernstrauch und verfeinern als Gewürz viele Gerichte. Was aber erntet man eigentlich von der Pflanze?

a) Knospen

b) Wurzelknollen

c) Früchte

Frage 3 von 15
Tee-Rosen stammen aus England und Kiwis aus Neuseeland. Weiß doch jeder. Aber ist das wirklich so?

a) Ja, das stimmt.

b) Nein, beide kommen aus Holland.

c) Nein, beide stammen aus China.

Frage 4 von 15
Bananen wachsen auf ...

a) Bäumen

b) Sträuchern

c) Stauden

Frage 5 von 15
Pflanzen sind doch langweilig, stehen nur untätig rum und lassen sich auch noch von Schädlingen anknabbern. Von wegen! Einige Pflanzen verteidigen sich aktiv gegen Schädlinge. Wie?

a) Sie verstärken ihre Zellwände.

b) Sie bilden hochwirksamen Klebstoff.

c) Sie rufen Hilfe herbei.

Frage 6 von 15
Wie sehen die Blüten von Weihnachtssternen aus?

a) Leuchtend Rot, Weiß oder Pink

b) Gelblich und unscheinbar

c) Grün

Frage 7 von 15
Kupfernägel in einem Baum ...

a) ... interessieren ihn überhaupt nicht.

b) ... lassen ihn absterben.

c) ... stärken ihn gegen Pilze.

Frage 8 von 15
Kokosnüsse sind ...

a) Beeren

b) Steinfrüchte

c) Nüsse, was denn sonst?

Frage 9 von 15
Bambus ist ein echter Tausendsassa. Man kann aus ihm Baugerüste errichten, stabile Möbel und sogar edles Parket machen. Wozu gehören die Pflanzen botanisch gesehen?

a) Es sind Gräser.

b) Sie sind wie Pilze eine eigene Gattung.

c) Zu den Sträuchern.

Frage 10 von 15
Wickelt man Kupferdraht um Blumentöpfe ...

a) ... sind die Pflanzen vor Ameisen sicher.

b) ... sieht er witzig aus.

c) ... wirkt er als Schneckenbarriere.

Frage 11 von 15
Um Tomaten vor Braunfäule zu schützen, ...

a) ... vergräbt man Kupferdraht im Wurzelbereich.

b) ... wäscht man die Stützstäbe.

c) ... spült man die Blätter regelmäßig mit Wasser.

Frage 12 von 15
Felsenbirnen (Amelanchier) sind im April über und über von weißen Blüten bedeckt und bilden im Herbst kleine blauschwarze Beeren. Diese sind ...

a) ... essbar.

b) ... giftig.

c) ... ein gutes Färbemittel.

Frage 13 von 15
Brennnessel-Brühe wird gegen Läuse empfohlen. Wie wirkt es auf die Schädlinge?

a) Gar nicht

b) Genauso wie Wasser

c) Läuse werden wirklich bekämpft.

Frage 14 von 15
Kaiserkronen im Beet ...

a) ... vertreiben Wühlmäuse.

b) ... verhindern Pilzkrankheiten.

c) ... sind reine Zierpflanzen.

Frage 15 von 15
Wer eine Fläche in tiefstem Schatten begrünen möchte, der ...

a) ... sät Sommerblumen aus.

b) ... sät speziellen Schattenrasen aus.

c) ... lässt am besten eine Mooswiese wachsen.

Achtung Auflösung!

Hier finde Sie die Antworten zur Überprüfung:

Frage 1 von 15
Rosen haben ...

a) Dornen ❌

b) Stacheln ✔️

Botanisch gesehen haben Rosen Stacheln, keine Dornen. Dornen kann man im Gegensatz zu Stacheln nicht einfach abbrechen, da sie fest mit den Trieben verwachsen sind. Dornröschen müsste also eigentlich Stachelröschen heißen.

Frage 2 von 15
Kapern stammen vom Kapernstrauch und verfeinern als Gewürz viele Gerichte. Was aber erntet man eigentlich von der Pflanze?

a) Knospen ✔️

b) Wurzelknollen ❌

c) Früchte ❌

Auch wenn man Kapern meist für Nüsse hält, es sind die noch geschlossenen Blütenknospen.

Frage 3 von 15
Tee-Rosen stammen aus England und Kiwis aus Neuseeland. Weiß doch jeder. Aber ist das wirklich so?

a) Ja, das stimmt. ❌

b) Nein, beide kommen aus Holland. ❌

c) Nein, beide stammen aus China. ✔️

Bei den Kiwis verrät der botanische Name Actinidia chinensis schon die Herkunft: China. Bei den Tee-Rosen kommt nur der Name wirklich aus England. Die Rosen kamen ursprünglich von Züchtern der "Fa-Ti-Gärtnerei" und die Engländer nannten die Fa-Ti-Rosen dann einfach "Tea-Roses".

Frage 4 von 15
Bananen wachsen auf ...

a) Bäumen ❌

b) Sträuchern ❌

c) Stauden ✔️

Obwohl meterhoch, sind Bananenpflanzen Stauden. Die Blätter heften sich mit ihren Stielen so eng aneinander, dass sie einen hohen Scheinstamm bilden.

Frage 5 von 15
Pflanzen sind doch langweilig, stehen nur untätig rum und lassen sich auch noch von Schädlingen anknabbern. Von wegen! Einige Pflanzen verteidigen sich aktiv gegen Schädlinge. Wie?

a) Sie verstärken ihre Zellwände. ❌

b) Sie bilden hochwirksamen Klebstoff. ❌

c) Sie rufen Hilfe herbei. ✔️

Knabbern Schmetterlingsraupen etwa am Wilden Tabak, setzt dieser als Hilferuf flüchtige chemische Stoffe frei, die von Raubwanzen wahrgenommen werden und auf sie wie eine Einladung zum Raupen-Dinner wirken.

Frage 6 von 15
Wie sehen die Blüten von Weihnachtssternen aus?

a) Leuchtend Rot, Weiß oder Pink ❌

b) Gelblich und unscheinbar ✔️

c) Grün ❌

Die farbenprächtigen Blätter sind bloß umgewandelte Laubblätter, sogenannte Brakteen. Diese sind um die eigentlichen gelblichen, unscheinbaren Blüten angeordnet und sollen in der Heimat der Pflanzen Insekten zur Bestäubung anlocken.

Frage 7 von 15
Kupfernägel in einem Baum ...

a) ... interessieren ihn überhaupt nicht. ✔️

b) ... lassen ihn absterben. ❌

c) ... stärken ihn gegen Pilze. ❌

Die berühmten Kupfernägel, mit denen man einen unliebsamen Grenzbaum loswerden will, lassen ihn kalt. Die Nägel werden als Fremdkörper eingekapselt und zerstören dann höchstens die Säge, mit der Sie den Baum irgendwann einmal fällen werden. Wer einen unliebsamen Baum absterben lassen will, sägt ihm einmal ringsum in den Stamm. Das hungert die Wurzel aus, geht aber nicht heimlich!

Frage 8 von 15
Kokosnüsse sind ...

a) Beeren ❌

b) Steinfrüchte ✔️

c) Nüsse, was denn sonst? ❌

Kokosnüsse sind Steinfrüchte, so wie auch Kirschen oder Walnüsse. Hängen Kokosnüsse an der Palme, sind sie noch wie Kirschen von einer weichen Hülle umgeben. Die Kokosnuss entspricht dem Kirschkern, ihre weiche Hülle wird nicht gegessen.

Frage 9 von 15
Bambus ist ein echter Tausendsassa. Man kann aus ihm Baugerüste errichten, stabile Möbel und sogar edles Parket machen. Wozu gehören die Pflanzen botanisch gesehen?

a) Es sind Gräser. ✔️

b) Sie sind wie Pilze eine eigene Gattung. ❌

c) Zu den Sträuchern. ❌

Und zwar absolute XXL-Gräser, die in ihre Zellen Ligin einlagern und dadurch extreme hart werden, dabei aber elastisch bleiben. Einige Bambusarten werden fast 40 Meter hoch.

Frage 10 von 15
Wickelt man Kupferdraht um Blumentöpfe ...

a) ... sind die Pflanzen vor Ameisen sicher. ❌

b) ... sieht er witzig aus. ❌

c) ... wirkt er als Schneckenbarriere. ✔️

Kupfer wirkt als Schneckenbarriere, weil er mit dem Schneckenschleim reagiert, so dass die Plagegeister meist umdrehen und woanders hin kriechen.

Frage 11 von 15
Um Tomaten vor Braunfäule zu schützen, ...

a) ... vergräbt man Kupferdraht im Wurzelbereich. ❌

b) ... wäscht man die Stützstäbe. ✔️

c) ... spült man die Blätter regelmäßig mit Wasser. ❌

Man sollte die Stützstäbe waschen, denn daran können Dauersporen überwintern. Noch wichtiger ist es, dass die Pflanzen luftig unter einem Überdach stehen und schnell abtrocknen können. Kupferdraht hat keine Wirkung. Würde sich Kupfer wirklich in ausreichender Menge in den Pflanzen breit machen, dürfte man die Früchte wegen zu hoher Belastung gar nicht mehr essen.

Frage 12 von 15
Felsenbirnen (Amelanchier) sind im April über und über von weißen Blüten bedeckt und bilden im Herbst kleine blauschwarze Beeren. Diese sind ...

a) ... essbar. ✔️

b) ... giftig. ❌

c) ... ein gutes Färbemittel. ❌

Aus den süßen, saftigen und essbaren Beeren kann man zum Beispiel Marmelade machen oder sie als Heidelbeer-Ersatz nehmen.

Frage 13 von 15
Brennnessel-Brühe wird gegen Läuse empfohlen. Wie wirkt es auf die Schädlinge?

a) Gar nicht ❌

b) Genauso wie Wasser ✔️

c) Läuse werden wirklich bekämpft. ❌

Als Spritzmittel hat die Brühe einen Wirkungsgrad von gut 30 Prozent. Das ist exakt der von Wasser – die Läuse werden einfach von den Pflanzen gespült. Als Spritzmittel hat die Brühe keinerlei Wirkung. Brennnessel-Brühe oder Jauche ist aber ein guter Stickstoffdünger.

Frage 14 von 15
Kaiserkronen im Beet ...

a) ... vertreiben Wühlmäuse. ❌

b) ... verhindern Pilzkrankheiten. ❌

c) ... sind reine Zierpflanzen. ✔️

Kaiserkronen sind Zierpflanzen. Auf Wühlmäuse oder Pilze haben sie keinerlei Einfluss.

Frage 15 von 15
Wer eine Fläche in tiefstem Schatten begrünen möchte, der ...

a) ... sät Sommerblumen aus. ❌

b) ... sät speziellen Schattenrasen aus. ❌

c) ... lässt am besten eine Mooswiese wachsen. ✔️

Moos wird im tiefen Schatten immer die Oberhand behalten. Was im Handel als 'Schattenrasen' verkauft wird, hält meist nicht, was er verspricht. Die Gräser kommen ursprünglich aus der Steppe. Und dort gibt es alles - außer Schatten! Das einzige Gras, das im Schatten klarkommt, ist die Lägerrispe. Die ist aber teuer und in den Saatmischungen meist kaum enthalten.


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