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Stromsparen im Haushalt Sind Sie ein Stromspar-Fuchs?


Wer mit elektrischer Energie sparsam umgeht, schont Klima und Geldbeutel. Zeigen Sie im Wissenstest, ob Sie ein Stromsparfuchs sind! Die Fakten stammen aus dem Buch "Klimafreundlich leben" von GEO.de-Redakteur Peter Carstens

Die Auflösung der Fragen finden Sie unten.

Frage 1 von 10
Das EU-Energielabel bietet eine gute Orientierung, wie sparsam ein Elektrogerät ist. Worauf sollte man vorrangig achten?

a) auf die Buchstaben und die Sternchen (z.B. A++)

b) auf den Farbencode (grün bis rot)

c) auf die Modellbezeichnung

Frage 2 von 10
Im Haushalt verbrauchen wir an vielen Stellen Energie. Welchen Kostenanteil hat elektrische?

a) 10 Prozent

b) ein Drittel

c) die Hälfte

Frage 3 von 10
Das Erwärmen von Wasser saugt viel Strom. Wie viel Energie können wir sparen, wenn wir statt bei 60 Grad bei 30 Grad waschen?

a) 10 Prozent

b) 20 Prozent

c) 30 Prozent

Frage 4 von 10
Was ist eigentlich mit "Energiesparlampe" gemeint?

a) Es ist ein anderes Wort für "Kompaktleuchtstoffröhre".

b) Es ist eine Bezeichnung für alle Leuchtmittel mit einer bestimmten Effizienzklasse, auch LEDs.

c) Es sind bestimmte, energieeffiziente Halogen-Lampen.

Frage 5 von 10
Tschüß, gute alte Glühbirne! Du hast uns zwar das Herz erwärmt, aber mit dem Licht war es nicht so weit her. Wie viel Prozent der Energie hat eine Glühlampe in Licht umgewandelt?

a) 5 Prozent

b) 10 Prozent

c) 50 Prozent

Frage 6 von 10
Auch Kleinvieh macht Mist: Geräte im Standby-Betrieb kosten deutsche Verbraucher jährlich ...

a) 1 Million Euro

b) 5 Millionen Euro

c) 4 Milliarden Euro

Frage 7 von 10
Ungefähr die Hälfte der Energie spart man beim Kochen mit ...

a) Deckel

b) Dampfdrucktopf

c) Ceranherd

Frage 8 von 10
Welche Aussage über nicht wiederaufladbare Batterien stimmt?

a) Sie sind energieeffizienter als Akkus.

b) Sie helfen, den Stromverbrauch im Haushalt zu reduzieren.

c) Ihre Herstellung verbraucht bis zu 500-mal mehr Energie, als sie liefern.

Frage 9 von 10
Der Stromverbrauch der privaten Haushalte hat sich zwischen 1990 und 2017 ...

a) um 10 Prozent verringert.

b) um 10 Prozent erhöht.

c) nicht verändert.

Frage 10 von 10
Auch das Internet verbraucht Strom. Mit der Energie, die eine Google-Anfrage verbraucht, könnte man ...

a) eine halbe Minute mit dem Handy telefonieren.

b) eine ineffiziente 60-Watt-Birne 18 Sekunden lang brennen lassen.

c) eine Kanne Teewasser erhitzen.

Achtung Auflösung!

Hier finde Sie die Antworten zur Überprüfung:

Frage 1 von 10
Das EU-Energielabel bietet eine gute Orientierung, wie sparsam ein Elektrogerät ist. Worauf sollte man vorrangig achten?

a) auf die Buchstaben und die Sternchen (z.B. A++) ❌

b) auf den Farbencode (grün bis rot) ✔️

c) auf die Modellbezeichnung ❌

Richtig ist: auf den Farbencode (grün bis rot)Je nach Produktgruppe können die Buchstabencodes unterschiedlich sein. Darum ist die bessere Orientierung die an der Farbskala links neben dem Code. Je weiter oben (grün), desto energieeffizienter. Wichtig ist allerdings auch, dass Geräte generell nicht zu groß gekauft werden - und nur dann, wenn wir sie wirklich brauchen. Ein Wäschetrockner ist in den meisten Fällen entbehrlich. Und schluckt so oder so zu viel Energie.

Frage 2 von 10
Im Haushalt verbrauchen wir an vielen Stellen Energie. Welchen Kostenanteil hat elektrische?

a) 10 Prozent ❌

b) ein Drittel ✔️

c) die Hälfte ❌

Richtig ist: ein DrittelKnapp ein Drittel der Energiekosten entfallen durchschnittlich auf elektrische Energie - also Elektrogeräte wie Herd, Kühlschrank, Umwälzpumpe, Fernseher, Computer.

Frage 3 von 10
Das Erwärmen von Wasser saugt viel Strom. Wie viel Energie können wir sparen, wenn wir statt bei 60 Grad bei 30 Grad waschen?

a) 10 Prozent ❌

b) 20 Prozent ❌

c) 30 Prozent ✔️

Richtig ist: 30 ProzentNicht zu heiß zu waschen, lohnt sich: Fast ein Drittel weniger Strom verbraucht die Waschmaschine bei der Hälfte der Waschtemperatur. Übrigens bedeutet das nicht, dass die Wäsche nicht mehr richtig sauber wird. Moderne Waschmittel machen normal verschmutzte Wäsche auch bei 30 oder sogar 20 Grad perfekt sauber.

Frage 4 von 10
Was ist eigentlich mit "Energiesparlampe" gemeint?

a) Es ist ein anderes Wort für "Kompaktleuchtstoffröhre". ❌

b) Es ist eine Bezeichnung für alle Leuchtmittel mit einer bestimmten Effizienzklasse, auch LEDs. ✔️

c) Es sind bestimmte, energieeffiziente Halogen-Lampen. ❌

Richtig ist: Es ist eine Bezeichnung für alle Leuchtmittel mit einer bestimmten Effizienzklasse, auch LEDs.Der Begriff "Energiesparlampe" wird oft als Synomym für die sogenannten Kompaktleuchtstoffröhren gebraucht. Doch laute EU-Effizienzverordnung gehören zu dieser Gruppe auch LEDs - weil sie energieeffizienter sind als herkömmliche Glühlampen. Eine LED spart gegenüber der Glühlampe bei gleicher Helligkeit bis zu 85 Prozent Energie - und hält wesentlich länger. Die Anschaffung lohnt sich also doppelt. Beachten Sie aber, dass Kompaktleuchtstoffröhren wegen ihres Quecksilber-Anteils in den Sondermüll gehören und LEDs Elektroschrott sind. Unter www.lightcycle.de/verbraucher/sammelstellensuche.html finden Sie Sammelstellen in ihrer Nähe.

Frage 5 von 10
Tschüß, gute alte Glühbirne! Du hast uns zwar das Herz erwärmt, aber mit dem Licht war es nicht so weit her. Wie viel Prozent der Energie hat eine Glühlampe in Licht umgewandelt?

a) 5 Prozent ✔️

b) 10 Prozent ❌

c) 50 Prozent ❌

Richtig ist: 5 ProzentGanze fünf Prozent der elektrischen Energie wandeln Glühlampen in Licht um. Der Rest verpufft(e) als Wärme.

Frage 6 von 10
Auch Kleinvieh macht Mist: Geräte im Standby-Betrieb kosten deutsche Verbraucher jährlich ...

a) 1 Million Euro ❌

b) 5 Millionen Euro ❌

c) 4 Milliarden Euro ✔️

Richtig ist: 4 Milliarden EuroOft sind Geräte, die nicht gebraucht werden, nicht richtig "aus" - sondern im Standby-Betrieb. Und der kostet unnütz Strom - und mindestens vier Milliarden Euro jährlich. Am besten, Sie klemmen Geräte mit einer schaltbaren Steckerleiste ganz von der Stromversorgung ab. Und achten bei der Anschaffung darauf, dass sie sich am Gerät ganz ausschalten lassen.

Frage 7 von 10
Ungefähr die Hälfte der Energie spart man beim Kochen mit ...

a) Deckel ❌

b) Dampfdrucktopf ✔️

c) Ceranherd ❌

Richtig ist: DampfdrucktopfKochen mit Deckel ist schon mal eine super Sache. Dadurch lassen sich bis zu 30 Prozent der Energie sparen. Noch besser sind allerdings Drucktöpfe.

Frage 8 von 10
Welche Aussage über nicht wiederaufladbare Batterien stimmt?

a) Sie sind energieeffizienter als Akkus. ❌

b) Sie helfen, den Stromverbrauch im Haushalt zu reduzieren. ❌

c) Ihre Herstellung verbraucht bis zu 500-mal mehr Energie, als sie liefern. ✔️

Richtig ist: Ihre Herstellung verbraucht bis zu 500-mal mehr Energie, als sie liefern.Generell sollten Sie auf Geräte verzichten, die mit Batterien betrieben werden. Wenn es nicht anders geht, sind wiederaufladbare Akkus auf jeden Fall die bessere Wahl. Denn in Batterien steckt ein Hundertfaches der Energie, die sie später bereitstellen. Und der Strom ist am Ende mindestens 300-mal teurer.

Frage 9 von 10
Der Stromverbrauch der privaten Haushalte hat sich zwischen 1990 und 2017 ...

a) um 10 Prozent verringert. ❌

b) um 10 Prozent erhöht. ✔️

c) nicht verändert. ❌

Richtig ist: um 10 Prozent erhöht.Dass der Stromverbrauch der privaten Hauhalte gestiegen ist, hat auch mit der digitalen Aufrüstung zu tun. 2013 gab es in einem durchschnittlichen Zwei-Personen-Haushalt statistisch drei Telefone (davon 1,7 mobile), anderthalb Fernseher und Fotoapparate sowie zwei CD-Spieler. Mittlerweile ist im Bereich Information und Kommunikation der Verbrauch doppelt so hoch wie der für die Beleuchtung.

Frage 10 von 10
Auch das Internet verbraucht Strom. Mit der Energie, die eine Google-Anfrage verbraucht, könnte man ...

a) eine halbe Minute mit dem Handy telefonieren. ❌

b) eine ineffiziente 60-Watt-Birne 18 Sekunden lang brennen lassen. ✔️

c) eine Kanne Teewasser erhitzen. ❌

Richtig ist: eine ineffiziente 60-Watt-Birne 18 Sekunden lang brennen lassen.0,3 Wattstunden für eine Google-Anfrage klingt nicht nach viel. Doch die Beträge summieren sich, und die Serverfarmen gieren nach Energie. Das komplette Internet verschlingt inzwischen so viel Strom wie 25 Atomkraftwerke produzieren, haben Fachleute errechnet.


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