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Service Welches Fahrrad passt zu mir?

Frauen schieben Fahrräder durch die Stadt
Ob Cityrad oder doch eher ein sportliches Mountainbike – erfahren Sie hier, welches Fahrrad zu Ihnen passt
© Jacob Lund / Shutterstock
Damit das Treten in die Pedale nicht zum mühseligen Abstrampeln wird, sollte ein Fahrrad zum Fahrer oder zur Fahrerin passen und auf den jeweiligen Einsatzzweck abgestimmt sein. Auf welche Punkte Sie achten sollten, um herauszufinden, welches Modell wirklich zu Ihnen passt

Durch alle Jahreszeiten hinweg hat sich das Fahrrad als umweltfreundliches und gesundes Fortbewegungsmittel längst etabliert. Ob in der Stadt, abseits befestigter Wege oder auf der Rennstrecke – Zweiräder sind so vielfältig wie ihre Nutzer und bieten neben der unkomplizierten Fortbewegung auch noch jede Menge Fahrspaß. Im Folgenden erfahren Sie, welches Fahrrad am besten zu Ihnen passt und was Sie beim Kauf eines Drahtesels grundsätzlich beachten sollten.

Welche Fahrrad-Arten gibt es?

Fahrräder gibt es für diverse Einsatzzwecke – ob für gemütliche Radtouren, sportlichere Fahrten oder den Transport von viel Gepäck. Zu den gängigsten Modellen zählen folgende Räder:

  • Citybike
  • Trekkingrad
  • Mountainbike
  • Crossbike
  • Rennrad
  • Faltrad
  • Lastenfahrrad
  • E-Bike

Welches Fahrrad passt zu welchem Typ Radfahrer?

Wenn Sie an das Thema Radfahren denken, was kommt Ihnen als erstes in den Sinn? Sind Sie eher ein Typ für schnelle und lange Touren oder doch eher der gemütliche Radfahrer? Wie sitzen Sie gerne auf dem Fahrrad? Bevorzugen Sie eine aufrechte oder eine gebückte Position? Und wie viel Gepäck möchten Sie mit dem Fahrrad transportieren?

All das sind Fragen, die Sie sich vor dem Kauf eines neuen Drahtesels stellen sollten. Damit die Entscheidung für das richtige Modell noch leichter fällt, erfahren Sie im Folgenden, welches Fahrrad am besten zu welchem Fahrtyp passt:

Citybike: Allrounder für die Stadt

Citybikes sind die Allrounder für den Alltag und dementsprechend häufig im Stadtverkehr anzutreffen. Auf dem gepolsterten Sattel solcher Modelle sitzen Sie meist aufrecht und bequem – allerdings nur, solange Sie kürzere bis mittlere Strecken damit absolvieren. Bei längeren sportlichen Touren kann die Sitzposition auf Dauer unbequem werden.

Für den Einsatz in der Stadt sind diese Räder optimal geeignet: Sie weisen eine umfassende und StVZO-konforme Ausstattung auf. Dazu zählen zum Beispiel Vorder- und Rücklicht sowie eine Naben-Gangschaltung mit bis zu acht Gängen. Citybikes haben in der Regel außerdem einen Gepäckträger.

Preislich sind die Alltagsräder zwischen 300 und 1000 Euro erhältlich. Eine dem Cityrad ähnliche Variante ist das Hollandrad, bei dem der Lenker noch zusätzlich zum Körper gebogen ist. Ein solches Modell gibt es ab 300 Euro.

Eignung: Das Citybike ist das richtig Rad für alle, die in der Stadt leben und die zwar keine weiten Strecken mit dem Rad zurücklegen wollen, denen dafür aber der Komfort wichtig ist.

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Trekkingrad: Begleiter für längere Touren

Etwas sportlicher und ein gutes Fortbewegungsmittel für längere Radtouren ist das Trekkingrad, das sich aber auch ebenso gut auch für kürzere Fahrten eignet. Hier sitzen Sie leicht gebeugt auf dem Sattel. Die Ausstattung reicht von Felgen- und Scheibenbremsen über 28-Zoll-Reifen bis hin zu Kettenschaltungen mit bis zu 30 Gängen. Dabei sind die Fahrräder auch stets StVZO-konform ausgestattet, denn sie besitzen Schutzbleche und einem Lichtsystem. Gute Trekkingräder gibt es ab 500 Euro.

Eignung: Das Trekkingrad ist die perfekte Wahl für alle, die gerne flexibel sind und mit ihrem Fahrrad sowohl kürzere als auch längere Strecken zurücklegen möchten.

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Mountainbike: Für Offroad-Abenteuer abseits der Straßen

Offroad-Fans sind mit einem Mountainbike bestens bedient, denn sie finden darin einen sportlichen und gut gefederten Begleiter für Touren durch den Wald oder in den Bergen. Aufgrund der Fahrten abseits befestigter Straßen hat ein solches Modell auch keine StVZO-Ausstattung wie beispielsweise Licht.

Die Radgröße ist hier eher breit gehalten und liegt meist bei 27,5 oder 29 Zoll. Bei der Schaltung handelt es sich um eine Kettenschaltung. Damit Sie bei spektakulären Fahrten nicht durchgeschüttelt werden, ist ein Mountainbike außerdem mit einer entsprechenden Federung im vorderen und hinteren Bereich ausgestattet. So macht dieses Fahrrad im Gelände richtig Spaß!

Eignung: Auf dem Mountainbike fühlen sich alle wohl, die gerne im Gelände unterwegs sind und den Nervenkitzel abseits befestigter Straßen lieben.

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Crossbike: Der vielseitige Bruder des Mountainbikes

Wer sowohl auf der Straße als auch im Gelände unterwegs sein möchte, ohne sich dafür gleich zwei Fahrräder anschaffen zu wollen, der greift wahrscheinlich zu einem Crossbike. Hierbei handelt es sich um eine Mischung aus Mountainbike und Fitnessbike mit einer Radgröße von 28 Zoll.

Ähnlich wie bei Mountainbikes ist auch hier keine StVZO-Ausstattung vorhanden. Licht, Schutzbleche und ein Gepäckträger fehlen. Üblicherweise wird hier per Kettenschaltung zwischen verschiedenen Gängen gewechselt. So passen Sie das Tritttempo an den jeweiligen Untergrund an. 

Eignung: Das Crossbike eignet sich für alle, die sowohl auf der Straße als auch im Gelände fahren möchten.

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Rennrad: Für Sportliche und schnelle Langstrecken

Ob Profi oder Hobbysportler – für alle, die beim schnellen Fahren ihre Erfüllung finden, sind sportliche Rennräder die richtige Wahl. Diese erkennen Sie gut an dem leichten, schmalen Rahmen sowie den schmalen Reifen (23 oder 25 mm). Die Kombination sorgt für möglichst wenig Luftwiderstand und ein leichtes Fahrgefühl. Der Sattel ist dabei eher hart gehalten, damit sich bei längeren Fahrten keine Druckstellen bilden. Die Sitzposition ist gebückt, um ebenfalls den Luftwiderstand zu verringern und so eine möglichst gute Fahrtzeit zu erreichen.

Zum Einsatz kommt ein solches Fahrrad im Fitness-Bereich, bei Radrennen auf Asphalt und langen Geradeausfahrten. Ebenso wie das Mountain- und Crossbike gibt es auch hier kein Licht oder Schutzbleche. Der Lenker ist gebogen, eine Federung gibt es nicht.

Eignung: Das Rennrad ist der richtige Fahruntersatz für alle, die schnelles Fahren auf längeren Strecken lieben und auch gerne mal an Radrennen teilnehmen.

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Faltrad: Zusammenklappbares Rad für unterwegs

Wer Berufspendler ist und sein Fahrrad dadurch oft in der Bahn mitnehmen muss, der freut sich, wenn er dieses platzsparend verstauen kann. Ein weiterer Vorteil von Falträdern: Da sich diese Fahrradräder mittels Scharnieren auf ein kompaktes Maß zusammenfalten lassen, können sie kostenlos in der Bahn mitfahren.

Und auch auf Reisen haben sich solche Fahrräder bewährt, da sie nur wenig Stauraum einnehmen und nach wenigen Sekunden wieder aufgebaut sind. Preislich gibt es Falträder ab 300 Euro, hochwertige Modelle können auch zwischen 1000 und 1500 Euro kosten.

Eignung: Das Faltrad ist das Modell der Wahl für alle, die ihr Rad auch mal in der Bahn oder auf Reisen mitnehmen möchten. 

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Lastenfahrrad: Viel Platz für Familien

Besonders in Großstädten, wo Parkplätze knapp und teuer sind, sieht man auf den Straßen zunehmend Menschen mit Fahrrädern, an denen sich ein großer Vorbau befindet. Darin finden sowohl Einkäufe als auch der Nachwuchs Platz. Daher sind Lastenräder mittlerweile zu einem beliebten Auto-Ersatzgeworden.

Preislich müssen Sie aber dennoch tiefer in die Tasche greifen: Bei einem Einsteigermodell sind Sie bereits mit 1500 bis 2000 Euro dabei. Hochwertigere Lastenräder gibt es ab 2500 Euro, mit E-Antrieb können es auch schon mal zwischen 2000 und 5000 Euro sein.

Eignung: Für Familien, die auf ein Auto verzichten möchten und ein Gefährt suchen, das Platz für den Transport von Kindern oder auch größeren Einkäufen bietet.

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E-Bike: Elektrische Unterstützung für jede Strecke

Längst werden E-Bikes nicht mehr nur von Senioren gekauft, die Unterstützung beim Strampeln suchen. Mittlerweile sind die Fahrräder mit Elektro-Antrieb auch als Mountainbikes, Lasten- und Trekkingräder verfügbar und werden von allen Altersklassen genutzt.

Dabei kann eine Unterstützung von bis zu 25 km/h erfolgen, weshalb ein Helm Pflicht sein sollte. E-Bikes erkennen Sie meist an dem breiteren Rahmen oder einem Einbau unterhalb des Gepäckträgers, an dem sich der Akku für den E-Antrieb befindet. Aufgrund dieser Unterstützung eignen sich E-Bikes vor allem für den Einsatz bei längeren Radtouren oder auf Straßen mit Steigung.

Eignung: Ein E-Bike eignet sich besonders für Menschen, die beim Treten elektrische Unterstützung bevorzugen, um dann noch längere Strecken fahren oder Steigungen besser bewältigen zu können.

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Das sollten Sie beim Kauf eines Fahrrades beachten

Damit das neue Zweirad auch richtig Spaß macht, sollte es folgende Kriterien erfüllen:

Einsatzzweck: Das Rad sollte immer je nach Einsatzzweck ausgewählt werden. Denn mit einem Rennrad werden Sie langfristig in der Stadt wenig Freude haben. Umgekehrt verhält es sich bei längeren Touren mit einem City-Rad. Welches Fahrrad für welchen Einsatzzweck am besten geeignet ist, erfahren Sie weiter oben im Text.

Rahmen: Die Form und Höhe des Rahmens hängt von den individuellen Vorlieben ab. Männer greifen jedoch weitaus häufiger zu einem höheren Diamantrahmen, während Damen eher Schwanenhalsrahmen mit einem tieferen Einstieg bevorzugen.

Probefahren: Testen Sie bei einer Probefahrt am besten gleich die Fahreigenschaften Ihres potenziellen neuen Rades. Dieses sollte sich gut lenken lassen und zuverlässig bremsen. Auch die Lichter sollten einmal auf ihre Funktion überprüft werden.

Gangschaltung: Im Rahmen einer Probefahrt können Sie auch gleich die Gangschaltung überprüfen und testen, wie gut sich die einzelnen Gänge einstellen und fahren lassen. Je nach Modell kann die Anzahl der Gänge variieren. Bei Cityrädern sind es zwischen drei und acht Gängen, bei Trekkingrädern auch gerne mal bis zu 30 Gänge.

Sattel: Während der Sattel bei Cityrädern breiter, weicher und gefedert ist, handelt es sich bei Rennrädern um härtere Sättel. Und das aus gutem Grund: Je länger die Strecke ist, desto mehr erhöht sich die Wahrscheinlichkeit von Druckstellen. Um dies zu vermeiden, sollte ein Sattel möglichst hart sein. So scheuert er nicht so schnell. Sollte Ihnen der Sattel Ihres neuen Fahrrades nicht zusagen, können Sie diesen aber auch im Nachhinein noch austauschen.

Ausstattung: Während Mountainbike-Fans gut und gerne auf eine Beleuchtung, Schutzbleche und den Gepäckträger verzichten können, ist dies bei City- und Trekkingrädern nicht der Fall - schließlich sollten diese im Straßenverkehr funktionieren können. Daher brauchen diese Räder eine StVZO-konforme Ausstattung. Achten Sie daher beim Kauf Ihres Fahrrads darauf, dass dieses mindestens ein Vorder- und Rücklicht besitzt.

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