Küchenkräuter Mit diesen fünf goldenen Regeln lebt Ihr Basilikum länger

Basilikum sorgt oft für Frust in der Küche. Während die Pflanze im Supermarkt noch knackig und frisch wirkt, lässt sie zu Hause schnell die Blätter hängen. Wir geben Tipps für die richtige Basilikum-Pflege
Basilikum

Mit dem Basilikum (Ocimum basilicum) ist es so eine Sache: Das beliebte Küchenkraut aus der Familie der Lippenblütler liefert wunderbare Würze, doch Hobbyköche bringt es regelmäßig zur Verzweiflung - denn viel zu schnell geht die Pflanze schon kurz nach dem Kauf ein. Diese fünf goldenen Regeln helfen Ihnen, dass Leben des Basilikum zu verlängern.

1. Basilikum umtopfen und aufteilen

Fast jeder Supermarkt bietet heutzutage üppige Basilikumpflanzen zum kleinen Preis. In der Regel werden diese Küchenkräuter jedoch ausschließlich für den schnellen Verzehr gezüchtet und dazu dicht gedrängt in einen zu kleinen Topf gepflanzt. Die Folge: Das Basilikum kann sich nicht frei entfalten und geht nach kurzer Zeit ein.

Wer dem entgegenwirken will, sollte frische Supermarktkräuter auf drei bis vier Töpfe aufteilen oder in einen größeren Topf umpflanzen. Auf diese Weise hat das Basilikum den nötigen Platz zu wachsen und bleibt Ihnen länger erhalten.

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2. Basilikum richtig platzieren

In den meisten Fällen sind Küchenkräuter keine geeigneten Zimmerpflanzen und sollten, wenn möglich, in einem Beet oder auf dem Balkon angepflanzt werden. Wem sich diese Option nicht bietet, platziert Basilikum auf der Fensterbank, die tagsüber am meisten Licht bekommt. Das Basilikumkraut ist ein Lichtkeimer und braucht viel Sonne und Wärme. 

3. Basilikum richtig ernten: Schneiden statt zupfen

Mal schnell ein Blättchen Basilikum abgerupft und die Tomatensuppe damit garniert – das ist einer der häufigsten Fehler im Umgang mit empfindlichen Küchenkräutern. Anstatt wahllos einzelne Blätter abzuzupfen, sollten Sie versuchen, ganze Triebspitzen mit der Schere oder dem Messer abzuschneiden.

Auf diese Weise können neue Ästchen austreiben. Gleichzeitig bilden sich weniger wahrscheinlich Blüten. Wenn Basilikum erst einmal blüht, verliert es häufig sein intensives Aroma. Auch abgestorbene Äste und Blätter sollten regelmäßig abgeschnitten werden.

4. Basilikum regelmäßig ernten

Das beste Rezept für einen langlebigen Basilikumstrauch, ist die regelmäßige Ernte. In der Regel sollten Sie die Blätter mindestens einmal in der Woche zurückschneiden. Auf diese Weise wächst das Kraut buschiger nach und vermeidet Blütenknospen.

Gute Zeitpunkte für die Basilikumernte sind die sonnigen Morgenstunden oder kurz nach dem Gießen. Wer befürchtet, dass abgeschnittene Basilikum nicht verwerten zu können, kann die frischen Blätter bedenkenlos einfrieren.

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5. Basilikum regelmäßig gießen

Entscheidend für die Haltbarkeit von Küchenkräutern ist zudem das regelmäßige aber korrekte Wässern. Die Basilikumpflanze kann schnell vertrocknen. Aber Achtung: Wer das Königkraut zu viel gießt, verursacht schnell Staunässe und Schimmel.

Es empfiehlt sich Basilikum zwar täglich, allerdings nur in geringen Mengen zu gießen. Kurz bevor sie das Wasser auf die Wurzeln geben, sollten Sie kurz überprüfen, ob die Erde noch feucht ist. Falls ja, genügt es beim nächsten Mal, etwas weniger Wasser zu benutzen.

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