Eine Malediven-Insel aus Müll

Mehr als 600.000 Urlauber besuchen jedes Jahr das Inselparadies der Malediven. Und produzieren bei der Anreise nicht nur tonnenweise CO2, sondern während ihres Aufenthaltes auch viel Müll. Wohin damit? Die Regierung des Inselstaates wusste sich nicht anders zu helfen, als daraus eine neue Insel anhäufen zu lassen. Das Anti-Paradies Thilafushi ist mittlerweile auf sieben Kilometer Länge und 200 Meter Breite angeschwollen. Hier gehen PET-Flaschen, Ölfässer, Lackeimer, Elektroschrott und Batterien in Flammen auf, Blei, Cadmium oder Quecksilber werden ausgewaschen und gelangen ins Meer