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Quiz Kennen Sie sich aus mit nachhaltigem Wohnen?

Dämmstoffe, Heizung, Möbel: Wissen Sie, wie wir zu Hause nachhaltig leben können?

Die Auflösung der Fragen finden Sie unten.

Frage 1 von 12
Wo lohnt sich eine kleine Dämm-Maßnahme?

a) an Wänden zwischen beheizten Räumen

b) an der Innenseite von Fensterlaibungen

c) hinter Heizkörpern

Frage 2 von 12
Wie hoch ist der Anteil von Heizung und Warmwasser an unserem privaten Energieverbrauch?

a) 30 Prozent

b) 60 Prozent

c) 90 Prozent

Frage 3 von 12
Wie lüftet man richtig?

a) Indem man die Fenster weit aufreißt

b) Mit Fenstern in der Kipp-Stellung

c) Am besten gar nicht, um Wärmeverluste zu vermeiden

Frage 4 von 12
Welches Dämmmaterial hat die geringste Wärmeleitfähigkeit?

a) Polystyrol

b) Hanfmatten

c) Strohballen

Frage 5 von 12
Womit lässt sich ungiftig ein Abfluss reinigen?

a) mit Salz und Seifenlauge

b) Zahnpasta und Meerrettich

c) mit Natron und Essig

Frage 6 von 12
Man hört immer wieder, dass gut gedämmte Wände nicht atmen können.

a) Stimmt, und darum fördern sie die Schimmelbildung.

b) Stimmt - aber das können ungedämmte auch nicht.

c) Stimmt nicht.

Frage 7 von 12
Wenn man den Thermostaten um ein Grad herunterregelt, kann man wie viel Prozent der Heizenergie sparen?

a) 1

b) 6

c) 20

Frage 8 von 12
Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) fördert energiesparenden Wohnungsbau und energetische Sanierungen. Wofür steht die 55 beim "KfW-Effizienzhaus 55"?

a) Das Haus orientiert sich am prognostizierten Dämmstandard des Jahres 2055.

b) Das Haus verbraucht nur 55 Prozent des von der Energieeinsparverordnung geforderten maximalen Energiemenge.

c) Das Förderprogramm umfasst Bestandsbauten bis Baujahr 1955.

Frage 9 von 12
Wofür sorgt ein hydraulischer Abgleich?

a) für die richtige Luftfeuchtigkeit in allen Räumen

b) für eine optimale Heizungsleistung

c) für den gleichen Wasserdruck in den Wasserleitungen aller Stockwerke

Frage 10 von 12
Auch Möbel können mehr oder weniger nachhaltig sein. Welchen sollten Sie den Vorzug geben?

a) Möbeln mit dem FSC-Siegel

b) gebrauchten Möbeln

c) Stahl- und Glasmöbeln

Frage 11 von 12
Photovoltaik lohnt sich nur auf Dächern, die genau nach Süden ausgerichtet sind. Stimmt's?

a) Klar, da steht die Sonne ja am höchsten.

b) Südwest- oder Südost-Dächer eignen sich auch.

c) Die Ausrichtung ist egal.

Frage 12 von 12
LED-Lampen verbrauchen gegenüber gewöhnlichen Glühlampen bis zu 85 Prozent weniger Energie. Allerdings ...

a) müssen sie als Elektroschrott entsorgt werden.

b) enthalten sie giftige Dämpfe.

c) gehen sie schneller kaputt.

Achtung Auflösung!

Hier finde Sie die Antworten zur Überprüfung:

Frage 1 von 12
Wo lohnt sich eine kleine Dämm-Maßnahme?

a) an Wänden zwischen beheizten Räumen ❌

b) an der Innenseite von Fensterlaibungen ❌

c) hinter Heizkörpern ✔️

Ein großer Teil der Wärmestrahlung von Heizkörpern heizt die Wand auf, vor der der Heizkörper steht - völlig unnötig. Den Wärmeverlust können Sie um bis zu 90 Prozent mindern, wenn Sie die Wand hinter dem Heizkörper mit alubeschichteten Dämmplatten bekleben. So lassen sich bis zu 25 Kilogramm CO2 im Jahr einsparen - und zehn Euro für Heizenergie.

Frage 2 von 12
Wie hoch ist der Anteil von Heizung und Warmwasser an unserem privaten Energieverbrauch?

a) 30 Prozent ❌

b) 60 Prozent ❌

c) 90 Prozent ✔️

In der Regel schätzen wir unseren Energieverbrauch, etwa für unsere Mobilität oder Beleuchtung, zu hoch ein. Den mit Abstand größten Posten in unserer privaten Energie- (und CO2-) Bilanz nimmt Heizung und Warmwasser ein. Dementsprechend groß sind auch die Einsparpotenziale, etwa durch richtiges Dämmen, Lüften und Heizen.

Frage 3 von 12
Wie lüftet man richtig?

a) Indem man die Fenster weit aufreißt ✔️

b) Mit Fenstern in der Kipp-Stellung ❌

c) Am besten gar nicht, um Wärmeverluste zu vermeiden ❌

Je nach Bedarf und Zahl der Bewohner sollten Sie täglich mehrfach Querlüften, also Fenster ganz öffnen, um einen möglichst schnellen und guten Luftaustausch zu erreichen. Wenige Minuten reichen in der Regel - während der die Heizungen abgestellt werden sollten.

Frage 4 von 12
Welches Dämmmaterial hat die geringste Wärmeleitfähigkeit?

a) Polystyrol ✔️

b) Hanfmatten ❌

c) Strohballen ❌

Egal, für welches Dämmmaterial Sie sich entscheiden: Die Energie, die zu seiner Herstellung verwendet wurde, haben Sie locker in einem oder zwei Jahren wieder raus - einfach durch die Energieeisparung beim Heizen. Mit dem Kunststoff Polystyrol, der häufig in Wärmedämmverbundsystemen verwendet wird, lassen sich hervorragende Werte erzielen. Allerdings braucht seine Herstellung mehr Energie als die - ebenfalls sehr guten - Dämmstoffe Hanf und Stroh. Die sich nach der Nutzung auch noch kompostieren lassen: Natürlicher geht's nicht.

Frage 5 von 12
Womit lässt sich ungiftig ein Abfluss reinigen?

a) mit Salz und Seifenlauge ❌

b) Zahnpasta und Meerrettich ❌

c) mit Natron und Essig ✔️

Wenn das Wasser aus dem Abfluss schwer abläuft, lohnt es sich, ein Hausmittel zu versuchen: Natron und Essig. Vorher die Verschmutzung mit dem Pömpel etwas lockern, eine dreiviertel Tasse Natron in den Abfluss geben und mit derselben Menge gewöhnlichem Haushaltsessig auffüllen. Die aufschäumende Reaktion abklingen und einige Minuten einwirken lassen. Dann mit einem Liter kochendem Wasser nachspülen (und eventuell wiederholen). Wenn gar nichts hilft: Klempner kommen lassen. Gift gehört jedenfalls nicht in den Ablfuss.

Frage 6 von 12
Man hört immer wieder, dass gut gedämmte Wände nicht atmen können.

a) Stimmt, und darum fördern sie die Schimmelbildung. ❌

b) Stimmt - aber das können ungedämmte auch nicht. ✔️

c) Stimmt nicht. ❌

Der Luftaustausch in ungedämmten Häusern erfolgt nicht über die Wände, sondern über undichte Fenster und Türen. Hier gibt es darum auch große Wärmeverluste. Durch gut gedämmte Wände verringert sich dagegen das Schimmelpilzrisiko, weil die Wände von innen warm bleiben und sich Feuchtigkeit nicht so schnell daran niederschlagen kann.

Frage 7 von 12
Wenn man den Thermostaten um ein Grad herunterregelt, kann man wie viel Prozent der Heizenergie sparen?

a) 1 ❌

b) 6 ✔️

c) 20 ❌

Zum richtigen Heizen gehört auch, dass wir nicht unnötig viel heizen. Räume, in denen wir uns nicht oft aufhalten, müssen nicht so warm sein wie das Wohnzimmer. Tipp: Bei den meisten Thermostaten bedeutet die Ziffer 3 eine Temperatur von rund 20 Grad Celsius. Die 2 steht für 16-18 Grad.

Frage 8 von 12
Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) fördert energiesparenden Wohnungsbau und energetische Sanierungen. Wofür steht die 55 beim "KfW-Effizienzhaus 55"?

a) Das Haus orientiert sich am prognostizierten Dämmstandard des Jahres 2055. ❌

b) Das Haus verbraucht nur 55 Prozent des von der Energieeinsparverordnung geforderten maximalen Energiemenge. ✔️

c) Das Förderprogramm umfasst Bestandsbauten bis Baujahr 1955. ❌

Es gibt verschiedene KfW-Effizienzstandards. Je niedriger die Zahl, desto besser. Denn desto weniger Energie verbrauchen die Häuser im Vergleich zu einem Haus, das nur nach den geltenden Bestimmungen der Energieeinsparverordnung (EnEV) gebaut wurde.

Frage 9 von 12
Wofür sorgt ein hydraulischer Abgleich?

a) für die richtige Luftfeuchtigkeit in allen Räumen ❌

b) für eine optimale Heizungsleistung ✔️

c) für den gleichen Wasserdruck in den Wasserleitungen aller Stockwerke ❌

Viel Energie lässt sich sparen, wenn die Heizung optimal eingestellt ist - was nach Schätzungen bei 80 Prozent aller Heizungsanlagen nicht der Fall ist. Der hydraulische Abgleich durch einen Fachmann sorgt dafür, dass alle Heizkörper im Haus gleich gut Wärme abgeben. Durch diese und andere Optimierungen lassen sich bis zu 30 Prozent der Heizenergie einsparen.

Frage 10 von 12
Auch Möbel können mehr oder weniger nachhaltig sein. Welchen sollten Sie den Vorzug geben?

a) Möbeln mit dem FSC-Siegel ❌

b) gebrauchten Möbeln ✔️

c) Stahl- und Glasmöbeln ❌

Das Siegel des Forest Stewardship Council (FSC) steht immerhin für eine nachhaltigere Waldwirtschaft. Noch besser ist es allerdings, Möbel von guter Qualität weiterzubenutzen oder (giftfrei) aufzuarbeiten. Denn dafür müssen überhaupt keine Bäume gefällt (oder Stahl und Glas energieintensiv erzeugt) werden.

Frage 11 von 12
Photovoltaik lohnt sich nur auf Dächern, die genau nach Süden ausgerichtet sind. Stimmt's?

a) Klar, da steht die Sonne ja am höchsten. ❌

b) Südwest- oder Südost-Dächer eignen sich auch. ✔️

c) Die Ausrichtung ist egal. ❌

Es ist zwar richtig: Am höchsten steht die Sonne nun mal genau im Süden - und daher sind Dächer mit einer genauen Ausrichtung nach Süden für Photovoltaik optimal. Allerdings können auch Dächer, die mehr nach Südwesten oder Südosten ausrichtet sind, geeignet sein. Hier ist nur mit Einbußen von rund fünf Prozent zu rechnen - je nach Neigungswinkel des Daches.

Frage 12 von 12
LED-Lampen verbrauchen gegenüber gewöhnlichen Glühlampen bis zu 85 Prozent weniger Energie. Allerdings ...

a) müssen sie als Elektroschrott entsorgt werden. ✔️

b) enthalten sie giftige Dämpfe. ❌

c) gehen sie schneller kaputt. ❌

LED-Lampen enthalten zwar keine quecksilberhaltigen Dämpfe, wie Kompaktleuchstoffröhren. Sie müssen aber an besonderen Sammelstellen, z.B. Recyclinghöfen, abgegeben werden. Denn sie enthalten verwertbare Elektronik. Sammelstellen finden Sie auf lightcycle.de.


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