VG-Wort Pixel

Tagebuch: Expedition ans Ende der Welt


In der Antarktis suchen Wissenschaftler nach Spuren vergangener geologischer Zeitalter und nach den Grenzen des Lebens. GEO-Redakteur Lars Abromeit und der US-Fotograf George Steinmetz begleiteten sie und führten für GEO.de ein Online-Tagebuch

Sechs Wochen verbrachte GEO-Redakteur Lars Abromeit im ewigen Eis der Antarktis. Zusammen mit dem Fotografen George Steinmetz begleitete er ein amerikanisches Forschungsteam in die Dry Valleys, eine Wüste aus schwarzem Staub und blank geschliffenem Gestein mitten im Eis, in der weniger Niederschlag fällt als in der Sahara und die Temperatur im Winter nicht selten unter minus 50 Grad Celsius sinkt. Hier hoffen Forscher, nähere Hinweise darauf zu finden, wie das Leben auf der Erde entstanden ist - und wie es sich vielleicht auf fremden Planeten entwickeln könnte.

GEO-Redakteur Lars Abromeit
GEO-Redakteur Lars Abromeit
© Julia Fricke

Für GEO.de führte Lars Abromeit Tagebuch über seine Expedition ans Ende der Welt. Neben seinen Tagebuch-Einträgen finden Sie hier auch Videosequenzen und Audio-Mitschnitte.

Tagebucheinträge

Der Blick aus dem kleinen Büro im Hauptlabor von McMurdo. Auf der anderen Seite der eisbedeckten Bucht, irgendwo zwischen den Gipfeln der transantarktischen Bergkette am Horizont, liegt der Eingang zu den Dry Valleys. Die feinen Kristalle in der Luft lassen das Gebirge ganz nah erscheinen. Aber Trugbilder sind häufig in der Schneewüste. Das Ziel ist noch weit entfernt.

Vom nahe gelegenen Observation Hill aus hat Lars Abromeit die Antarktis-Station McMurdo um ein Uhr in der Nacht aufgenommen. Weiter darf er sich ohne Überlebenstraining, förmliche Anträge und Begleiter nicht entfernen: Ein 360-Grad-Panorama

Links

Tagebuch: Expedition ans Ende der Welt
© Geo Grafik

Das amerikanische Langzeitforschungsprojekt

in den Dry Valleys, das Lars Abromeit und Georg Steinmetz besuchen: http://huey.colorado.edu/LTER/

Virtuelle Rundflüge durch die Dry Valleys: www.glaciers.pdx.edu/McMurdoVT


Neu in Natur