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Erdbeben Japan: Das Ausmaß der Zerstörung


Die Katastrohe in Japan durch das Erdbeben sowie dem nachfolgenden Tsunami hat großräumige Verwüstetungen angerichtet. Nach der Explosion im Kernkraftwerk Fukushima I soll nun Strahlung austreten. Eine Zusammenfassung

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Nach dem verheerenden Seebeben vor der Ostküste Japans am Freitag, wird einen Tag später das Ausmaß der Katastrophe deutlicher sichtbar. Die Schäden des Bebens und dem Tsunami lassen sich durch aus der Höhe am Besten erfassen. Bislang gibt nur vorsichtige Schätzungen über Tote und Verletzte in der Region. Japanische Behörden sprechen von 1400 Toten und mindestens weiteren 10000 Vermissten (Stand: 12.03.2011 17:30 MEZ).

Erdbeben: Die Grafik zeigt die Ausbreitung der Tsunami-Welle vom Epizentrum vor der japanischen Küste
Die Grafik zeigt die Ausbreitung der Tsunami-Welle vom Epizentrum vor der japanischen Küste
© REUTERS/NOAA/Tsunami Warning Center

Japan liegt in einer geologisch empfindlichen Region; hier treffen drei Kontinentalplatten aufeinander: die Eurasische, die Pazifische und die Philippinische. Immer wieder kommt es zu Erdbeben, wenn sich Spannungen an den Grenzen der kilometerdicken Platten aufbauen und ruckartig lösen. Das aktuelle Beben wurde ausgelöst durch eine Druckentlastung etwa 25 Kilometer unter dem Seeboden. Hier taucht die Pazifische Platte mit neun Zentimetern pro Jahr unter die Eurasische Platte ab.

Die geringe Tiefe machte das Beben so gefährlich. Denn so konnten sich die Erschütterungen auf den Seeboden übertragen und den gefährlichen Tsunami auslösen.

Die Lage rund um das AKW Fukushima I

Inzwischen sollen Anwohner nach der Explosion des Atomkernkraftwerks Fukushima I am Samstagvormittag europäischer Zeit positiv auf Strahlenschäden getestet sein. Das Strahlenniveau sei gesundheitsschädlich, berichtet der japanische Sender NHK.

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