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Weltspiel Die Masse der Meere, des Goldes

Die Menschheit in Gold aufzuwiegen: ein Kinderspiel, aus planetarischer Sicht. Das zeigt unsere Grafik, für die wir zusammengeballt haben, was sonst weit über die Erde verstreut ist, tief in ihr verborgen und um sie verteilt: alles Wasser der Welt, das Holz aller Wälder, die Fische im Meer und die Luft, die wir atmen.

Geleitet hat uns eine einfache Frage: Kann man die Bestandteile der Erde nach ihrer Masse sortieren und bildlich vergleichen?

Ein frivoler Versuch, angesichts der darzustellenden Größen: So beträgt die Masse der Erde mehr als das 17-Billionenfache der Masse der Menschheit, die des Wassers ist eine Milliarde mal höher als die der Fische. Deshalb zeigt unsere Grafik die Tonnenangaben als Körper: Letztere wachsen in jede Raumrichtung nur um den Faktor zehn, wenn sich die Masse um das 1000-Fache vergrößert. Weil aber auch dieser Kunstgriff keinen einheitlichen Maßstab erlaubt, muss die Abbildung perspektivisch gedacht werden: ganz vorne die Lebewesen, links, in weiter Ferne, wichtige Rohstoffe und hinten, quasi am Horizont, die gesamte Erde, ihr Wasser und ihre Atmosphäre. Nur innerhalb dieser Klassen sind die Größenverhältnisse direkt miteinander vergleichbar.

Vor der riesigen Pfütze der Bakterien mag die Menschheit dabei wie ein Krümel wirken. Mit welchem (massenmäßigen) Erfolg unsere Spezies die Erde besiedelt hat, zeigt aber der Vergleich mit den Fischen: Sie bringen es in ihrem ungleich größeren Lebensraum nur auf die rund vierfache Biomasse.

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GEO Nr. 10/10 - Deutschland, wie bist Du vereint?

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