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Quiz Was wissen Sie über Demokratie?


Welches europäische Land führte als erstes die Demokratie ein? Was bedeutet "Demagoge" und wie bewertete Aristoteles die Staatsform Demokratie?

Die Auflösung der Fragen finden Sie unten.

Frage 1 von 13
Nach dem deutschen Grundgesetz geht alle Staatsgewalt ...

a) vom Volk aus.

b) vom Staat aus.

c) von der Regierung aus.

Frage 2 von 13
Die Wiege der Demokratie ist das antike Griechenland. Der Philosoph Aristoteles verwandte den Begriff Demokratie in der Bedeutung ...

a) "die Herrschaft des Volkes"

b) "die Herrschaft des Pöbels"

c) "die Herrschaft der Freien"

Frage 3 von 13
Der Ursprung des Wortes "Demagoge" rührt her aus ...

a) der attischen Demokratie

b) dem 3. Reich

c) der Sowjetunion

Frage 4 von 13
Nachdem das Mittelalter die Demokratie fast vollständig aus Europa verdrängt hatte, wurde sie durch den Begriff "Volkssouveränität" wieder bekannt. Diesen prägte ...

a) John Locke

b) Immanuel Kant

c) Jean-Jacques Rousseau

Frage 5 von 13
Als erste moderne Demokratie führen die Geschichtsbücher die USA mit ihrer Verfassung von Philadelphia (1787). Welcher Staat in Europa folgte als erster?

a) Polen

b) Frankreich

c) Dänemark

Frage 6 von 13
Was bedeutet Stochokratie?

a) Eine osteuropäische Demokratieform, benannt nach dem einstigen Staatspräsidenten Stochovski

b) Eine Art der Demokratie, in der Regierung und Opposition immer in konstanten Verhältnissen vertreten sind

c) Eine repräsentative Demokratie, in der die Volksvertreter ausgelost werden.

Frage 7 von 13
Das erste gesamtdeutsche, frei gewählte, verfassungsgebende Parlament konstituierte sich in ...

a) Frankfurt

b) Weimar

c) Berlin

Frage 8 von 13
"Die Verfassung, die wir haben (...) heißt Demokratie, weil der Staat nicht auf wenige Bürger, sondern auf die Mehrheit ausgerichtet ist". Dieser Satz stammt von ...

a) Thukydides

b) Abraham Lincoln

c) Konrad Adenauer

Frage 9 von 13
Demokratische Strukturen gibt es auch in Institutionen, von denen man es nicht vermutet: beispielsweise Kirchen. Wo werden Pfarrer von ihrer Gemeinde gewählt?

a) In der belgischen Landeskirche

b) In der Schweizer Landeskirche

c) In der Lettischen Landeskirche

Frage 10 von 13
"Demokratie ist die schlechteste Regierungsform - außer all den anderen Formen, die von Zeit zu Zeit ausprobiert worden sind". Diese Worte gehen zurück auf ...

a) Aristoteles

b) Gustav Stresemann

c) Winston Churchill

Frage 11 von 13
Passives Wahlrecht bedeutet, dass ...

a) ... man bequem per Post von zuhause aus wählen kann

b) ... man online von jedem PC mit Internetanschluss wählen kann

c) ... sich jemand wählen lassen kann, also berechtigt ist, zu kandidieren

Frage 12 von 13
Der Bundestag wählt schließlich aus seiner Mitte den Bundeskanzler. Die bislang knappste Wahl fiel auf ...

a) Konrad Adenauer

b) Helmut Schmidt

c) Helmut Kohl

Frage 13 von 13
Was sind die so genannten "Überhangmandate"?

a) Sitze, die sich durch das Wahlrecht mit Erst- und Zweitstimmen ergeben

b) Sitz-Überzahl der Regierungskoalition gegenüber der Opposition

c) Sitze, mit denen der Bundesrat gegenüber dem Bundestag aufgestockt wird

Achtung Auflösung!

Hier finde Sie die Antworten zur Überprüfung:

Frage 1 von 13
Nach dem deutschen Grundgesetz geht alle Staatsgewalt ...

a) vom Volk aus. ✔️

b) vom Staat aus. ❌

c) von der Regierung aus. ❌

Im Artikel 20 heißt es weiter: "Sie (die Staatsgewalt) wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausgeübt".

Frage 2 von 13
Die Wiege der Demokratie ist das antike Griechenland. Der Philosoph Aristoteles verwandte den Begriff Demokratie in der Bedeutung ...

a) "die Herrschaft des Volkes" ❌

b) "die Herrschaft des Pöbels" ✔️

c) "die Herrschaft der Freien" ❌

Tatsächlich verwandte der Philosoph den Begriff eher negativ, also "die Herrschaft des Pöbels". Auch wenn er dieser Staatsform nicht so ablehnend wie sein Lehrer Platon gegenüberstand.

Frage 3 von 13
Der Ursprung des Wortes "Demagoge" rührt her aus ...

a) der attischen Demokratie ✔️

b) dem 3. Reich ❌

c) der Sowjetunion ❌

Demagogie war in der attischen Demokratie des 4./5. Jahrhunderts noch eine neutrale Bezeichnung für die Führung des Volkes durch große rhetorische Fähigkeiten. Erst später wurde es Synonym für einen durch Propaganda gestützten Missbrauch der Macht.

Frage 4 von 13
Nachdem das Mittelalter die Demokratie fast vollständig aus Europa verdrängt hatte, wurde sie durch den Begriff "Volkssouveränität" wieder bekannt. Diesen prägte ...

a) John Locke ❌

b) Immanuel Kant ❌

c) Jean-Jacques Rousseau ✔️

Im 17. Jahrhundert prägte Rousseau den Begriff. U. a. Locke führte im drauf folgenden Jahrhundert die Idee der Gewaltenteilung ein.

Frage 5 von 13
Als erste moderne Demokratie führen die Geschichtsbücher die USA mit ihrer Verfassung von Philadelphia (1787). Welcher Staat in Europa folgte als erster?

a) Polen ✔️

b) Frankreich ❌

c) Dänemark ❌

Mit der Verfassung vom 3. Mai 1791 war Polen der Vorreiter in Europa.

Frage 6 von 13
Was bedeutet Stochokratie?

a) Eine osteuropäische Demokratieform, benannt nach dem einstigen Staatspräsidenten Stochovski ❌

b) Eine Art der Demokratie, in der Regierung und Opposition immer in konstanten Verhältnissen vertreten sind ❌

c) Eine repräsentative Demokratie, in der die Volksvertreter ausgelost werden. ✔️

Diese Erscheinung der Demokratie gab es beispielsweise im antiken Athen, wo Stadtverordnete und Richter per Losverfahren bestimmt wurden.

Frage 7 von 13
Das erste gesamtdeutsche, frei gewählte, verfassungsgebende Parlament konstituierte sich in ...

a) Frankfurt ✔️

b) Weimar ❌

c) Berlin ❌

Die Frankfurter Nationalversammlung kam am 18. Mai 1848 mit 585 Abgeordneten zusammen und tagte in der Frankfurter Paulskirche. Es war eine Folge der Märzrevolution desselben Jahres.

Frage 8 von 13
"Die Verfassung, die wir haben (...) heißt Demokratie, weil der Staat nicht auf wenige Bürger, sondern auf die Mehrheit ausgerichtet ist". Dieser Satz stammt von ...

a) Thukydides ✔️

b) Abraham Lincoln ❌

c) Konrad Adenauer ❌

Das Zitat stammt von Thukydides, aus dem Werk Geschichte des Peloponnesischen Krieges.

Frage 9 von 13
Demokratische Strukturen gibt es auch in Institutionen, von denen man es nicht vermutet: beispielsweise Kirchen. Wo werden Pfarrer von ihrer Gemeinde gewählt?

a) In der belgischen Landeskirche ❌

b) In der Schweizer Landeskirche ✔️

c) In der Lettischen Landeskirche ❌

Pfarrer werden in der Schweizer Landeskirche von den Gemeinden gewählt. Doch auch in der Presbyterianischen und evangelisch-methodistischen Kirche gibt es demokratische Züge.

Frage 10 von 13
"Demokratie ist die schlechteste Regierungsform - außer all den anderen Formen, die von Zeit zu Zeit ausprobiert worden sind". Diese Worte gehen zurück auf ...

a) Aristoteles ❌

b) Gustav Stresemann ❌

c) Winston Churchill ✔️

Der Ausspruch stammt aus einer Rede von Churchill am 11. November 1947 im englischen Unterhaus.

Frage 11 von 13
Passives Wahlrecht bedeutet, dass ...

a) ... man bequem per Post von zuhause aus wählen kann ❌

b) ... man online von jedem PC mit Internetanschluss wählen kann ❌

c) ... sich jemand wählen lassen kann, also berechtigt ist, zu kandidieren ✔️

Das passive Wahlrecht ist die Berechtigung selbst zu kandidieren. Das aktive Wahlrecht hingegen bezeichnet das Recht eines Bürgers zu wählen.

Frage 12 von 13
Der Bundestag wählt schließlich aus seiner Mitte den Bundeskanzler. Die bislang knappste Wahl fiel auf ...

a) Konrad Adenauer ✔️

b) Helmut Schmidt ❌

c) Helmut Kohl ❌

Es war gleich der erste Bundeskanzler Adenauer bei seiner ersten Wahl in dieses Amt am 15. September 1949. Dank seiner eigenen Stimme erreichte er genau die erforderlichen 202 Stimmen. Nicht viel komfortabler waren die Kanzler-Wahlen von Schmidt (15. Dezember 1976) und Kohl (15. November 1994), die jeweils eine Stimme mehr auf sich vereinten als benötigt wurde.

Frage 13 von 13
Was sind die so genannten "Überhangmandate"?

a) Sitze, die sich durch das Wahlrecht mit Erst- und Zweitstimmen ergeben ✔️

b) Sitz-Überzahl der Regierungskoalition gegenüber der Opposition ❌

c) Sitze, mit denen der Bundesrat gegenüber dem Bundestag aufgestockt wird ❌

Bei der Bundestagswahl haben die Wähler zwei Stimmen. Die Erststimme, mit der in jedem Wahlkreis ein Direktkandidat bestimmt wird, und die Zweitstimme, mit der das Verhältnis der Sitzverteilung im Bundestag bestimmt wird. Gewinnt nun eine Partei mehr Direktmandate als ihr aus dem Zweitstimmenanteil zustehen, bekommt sie diese Sitze zusätzlich - die so genannten Überhangmandate.


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