Das Leserfoto des Monats entstand im Gespensterwald an der Ostsee bei Nienhagen gegen sieben Uhr morgens, wo ich mich bereits seit Beginn der Morgendämmerung aufhielt. Wetterprognose und Situation vor Ort passten überein. Die Sonne schien sternförmig durch die Baumkronen, eine unbeschreiblich schöne Stimmung für wenige Minuten, als Fotograf heißt es Situation erkennen und schnell sein.

Das Gleitmannshorn ist einer der schönsten Orte im Nationalpark Sächsische Schweiz, will aber erarbeitet werden. Wer es erklimmen möchte, läuft rund 50 Minuten durch den dunklen Wald und steigt dann über Leitern und Treppen. Das kann je nach Jahreszeit extrem schweißtreibend sein ...

An einem Morgen im März gab es rund um diese Tanzlinde in Ostwestfalen feinsten, dichten Nebel. Dieser Baum ist wirklich was ganz Besonderes, denn früher wurden auf dem Tanzboden im Baum rauschende Feste gefeiert

Ein goldener Tag auf einer Kastanienallee auf Usedom. An einem frühen Septembermorgen konnte ich bei Sonnenaufgang diese fantastische Nebel-Licht-Stimmung einfangen

Mein bisher längster Weg für ein Bild: Bei Vollmond ging es von Schierke über die Brockenstraße 10 Kilometer bis auf den Gipfel. Im Mai bedeutet das: Weckerklingeln um 01:45 Uhr, damit man zur Dämmerung um 4 Uhr auf dem Brocken ist und später gegen 06:15 Uhr dann kurz vorm Abstieg diese Aufnahme machen kann.

Der Nationalpark Jasmund auf Rügen an einem Morgen im Mai. Den Dynamikumfang einer solchen Aufnahme bekommt man nur mit viel Aufwand mittels DRI-Technik in den Griff

Mein Heimatwald im Naturpark Kellerwald-Edersee. Mein Elternhaus liegt nur wenige Gehminuten entfernt. Leider bin ich immer seltener dort, aber wenn dann genieße ich noch immer jeden Augenblick in dieser wunderschönen Kulturlandschaft

Blick vom Gohrisch, einem der Tafelberge in der Sächsische Schweiz und eine der höchsten Erhebungen der Gegend. Natürlich ist dieses Bild wieder früh morgens entstanden. Dann, wenn alle Welt noch schläft ...

Der Gespensterwald Ostsee, diesmal im späten Sommerabendlicht fotografiert. Die Aufnahme stammt aus dem Jahr 2013, als der Wald noch deutlich besser intakt war

Dieser Baum steht am Ufer des Edersees in Nordhessen. Je nach Wasserstand befindet sich das Wurzelwerk im Wasser. Dann wird er seinem Spitznamen "Taucherbaum" gerecht. Meist jedoch ist das Wurzelwerk freigelegt. An diesem herrlichen Septembermorgen war ich zur rechten Zeit am richtigen Ort

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