Das GEO Leserfoto des Monats: Der Albino Rehbock

Das GEO Leserfoto von dem Albino-Rehbock habe ich im Januar im Kanton Bern in der Schweiz geschossen - versucht hatte ich es schon seit vergangenem Herbst! Aber diesen Rehbock mit seiner seltenen Pigmentstörung vor die Linse zu bekommen, stellte sich schwieriger raus als ursprünglich gedacht. Erfahren hatte ich von dem Rehbock durch eine Arbeitskollegin. Erfreut über die Möglichkeit, so ein seltenes Tier zu fotografieren, fing ich sofort mit der Pirsch an. Ich wusste bereits, dass Rehe normalerweise territorial veranlagt sind und ihr Leben lang im gleichen Umfeld bleiben, trotzdem hatte ich das Tier nach mehreren Wochen immer noch nicht entdeckt. Erst mit der Hilfe von Bauern und Einheimischen fand ich den Rehbock schließlich im Wald, und als ich ihn das erste Mal sah, erinnerte er mich sofort an ein Einhorn.

 

Fuchs

Diesen Fuchs habe ich über mehrere Wochen im Fanel-Naturschutzgebiet fotografieren dürfen, da er jeden Tag zur selben Uhrzeit zur Jagd aufbrach. Von meinem Sitzpunkt aus konnte ich ihn dabei beobachten, wie er Mäuse und Vögel fing. Einmal hatte er sogar einen Kormoran gefangen – vermutlich hatte der Vogel den Anschluss zur Kolonie verloren und der Fuchs ergriff seine einmalige Chance.

Waldmaus

Mit großem Appetit knabbert diese junge Waldmaus auf etwas Essbarem herum.  Das Jungtier muss gerade erst aus dem mütterlichen Nest gesprungen sein, da es viel kleiner war als reguläre Waldmäuse. Ich habe diese herzige Maus eine ganze Stunde lang fotografieren können, bis sie schließlich satt wieder im Wald verschwand.

 

Bisonherde

Während unseres Sommerurlaubs haben meine Freundin und ich den Elk-Island-National-Park in Kanada besucht, in der Hoffnung einige Bisons und Elche fotografieren zu können. Einen Elch trafen wir nicht, dafür waren einige Bisonherden zu sehen, sogar auf befahrenen Straßen. Dieses Foto entstand nach Sonnenuntergang, als wir den Park gerade verlassen wollten. Die Bisons hatten offenbar keine Eile und wir mussten fast eine Stunde warten, bis der Weg wieder frei war.

 

Rotkehlchen

Ein Rotkehlchen sammelt Eintagsfliegen mitten in der Burgdorfer Innenstadt. Eintagsfliegen oder ähnliche Insekten sind insbesondere im Frühling eine wichtige Nahrungsquelle für Vögel und ihre Küken.

 

Waldkauz

Dieser Waldkauz, von mir “Harold” getauft, wohnt in einem kleinen Wald in Solothurn und wurde vor einem Jahr zu einem meiner Lieblingsmotive. Jeden Abend kurz vor Sonnenuntergang ging ich in den Wald und wartete, bis er erwachte und aus seinem Nistkasten schaute. Im Spätwinter habe ich ihm sogar dabei zugehört, wie er seinen Balzruf, ein lang gezogenes "Hu-hu-huuu”, in den dunklen Wald schrie.

Grauhörnchen

Als Amerikaner bin ich mit den allgegenwärtigen Grauhörnchen aufgewachsen. Größer und frecher als sein europäischer Verwandter, ist das Grauhörnchen überall zu finden – am Vogelfutterhaus, im Dachstock und sogar mitten auf der Straße. Hier frisst ein Grauhörnchen einen Kern in einer Baumkrone.

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