05.02.2018

 

"Das Tessin und die Maggia ist gut besucht, sogar sehr gut. Dort einen Flecken zu finden, der nicht von oben bis unten mit Rucksäcken und Badetüchern tapeziert ist, ist eine wahre Herausforderung. Dessen bewusst, wollten jedoch auch wir in das smaragdgrüne, kristallklare Wasser der Maggia eintauchen, und so machten wir uns auf den Weg. Antizyklisch, wie meine Mutter zu sagen pflegt, stiegen wir schon früher aus dem Bett als der typische Tourist, und siehe da, wir waren sozusagen die einzigen menschlichen Lebewesen weit und breit. Voller Freude über unseren Triumph stiegen meine Schwester und ich in das kalte Wasser. Wir wateten durch das kühle Nass und jedes mal, als wir den Felsen erreichten, den wir von weitem gesehen hatten, sahen wir schon einen neuen, den wir ebenfalls erklimmen wollten. So kamen wir Stück für Stück Flussabwärts und bemerkten gar nicht wie die Zeit verging bis wir eine Brücke erreichten, von der wir hinunter sprangen, was das Ende unseres Abenteuers sein sollte."

 

Ort: Maggiatal, Tessin

Kamera: Gopro Hero 4 Silver

Mehr Fotos von Michelle Weber

GEO Fotografie-Newsletter
Aktuelle GEO-Magazine
<< zurück >> vor
nach oben