01.02.2018

 

"Warum in die Ferne schweifen, denn.......

An diesem Abend hat die Natur wieder alle Register gezogen. Der Nebel löste sich blitzartig auf und gab den Blick frei. Wir wussten nicht, wo wir zuerst hinschauen sollten. Erst dieser Dunst und dann schlagartig diese klare Luft. Gegenüber der Sonne wurde die Landschaft in ein krasses Magenta getaucht. Einfach wunderschön! Die Hornisgrinde ist aus dem umliegenden Flachland in kürzester Zeit zu erreichen. Es ist ein Hotspot für Tagesausflügler und das mit Recht. Das heißt aber auch, oft kilometerlange "Autoschlangen" an den Strassenrändern und auf den Parkplätzen. Fußgängerströme wie in den Fußgängerzonen am Samstag. Das kuriose daran ist, als wir am späteren Nachmittag ankamen, war alles noch überfüllt. Wir liefen den Berg hoch und waren rechtzeitig vor Sonnenuntergang da. Es war ein herrlicher Tag mit strahlend blauem Himmel. Als wir diese schöne Aussicht bestaunten, merkten wir, dass kein Mensch mehr weit und breit zu sehen oder hören war - nur wir und die Stille. Was ich aber eigentlich sagen will ist, daß fast alle Touristen das Beste vom Tag leider verpasst haben."

 

Ort: Hornisgrinde, Nordschwarzwald

Kamera: Sony A7

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