Hohenzollernbrücke, Köln

Die alte Dombrücke geriet aufgrund des immer weiter wachsenden Eisenbahnverkehrs Anfang des 20. Jahrhunderts an ihre Grenzen und so entschloss sich die Stadt Köln stattdessen eine neue, größere Brücke zu errichten. Von 1907 bis 1911 entstand dann die Hohenzollernbrücke. Da man die Dombrücke lediglich nach und nach ersetze, lief dabei der Eisenbahnbetrieb fast ungestört weiter. Übrigens ist die Hohenzollernbrücke die tatsächlich einzige Rheinbrücke in Köln, die nicht durch Bomben zerstört wurde. Die Wehrmacht selbst sprengte sie am 6. März 1945, um den herannahenden Alliierten eine Rheinüberquerung zu erschweren. In den Jahren nach dem Krieg wurde sie dann sukzessive wieder aufgebaut und kann erst seit 1987 in ihrer jetzigen Form bewundert werden.

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