27.10.2017

 

"Eine Kette von Zufällen sorgt dafür, dass sich im Death Valley Nationalpark Steine auf der Oberfläche eines ausgetrockneten Sees bewegen. Zuerst einmal muß sich durch ergiebigen Regen ein kleiner See bilden, nur wenige Zentimeter tief. Dieser muß in den Wintermonaten über Nacht gefrieren und eine dünne Eisschicht bilden. Man bedenke, dass sich der Racetrack in der Nähe des heißesten Ortes unseres Planeten befindet. Wenn die Kruste am nächsten Tag zu schmelzen beginnt, kann es passieren, dass einige der Steine in einer Scholle gefangen werden. Diese Eisschollen benötigen nun noch ein wenig Wind, um die Steine über den glitschigen Schlammboden zu schieben. Ich bin mir sicher: Hier wurde die Redewendung "Eine Laune der Natur" erfunden."

 

Ort: Racetrack Playa, Death Valley Nationalpark, Kalifornien, Vereinigte Staaten

Kamera: Canon EOS 70D, Tokina 11-16mm f2.8, Grauverlauffilter, Stativ

Mehr Fotos von Christoph Saarschmidt

GEO Fotografie-Newsletter
Aktuelle GEO-Magazine
<< zurück >> vor
nach oben