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Wandern in den Alpen Da staust Du! Die besten Alternativen zu überfüllten Wanderrouten

Überlaufene Wege, überfüllte Hütten: Auf den beliebtesten Wanderrouten der Alpen kommt es mittlerweile zuregelrechten Staus. »Prestigeberge wie die Zugspitze und Strecken wie der E5 werden geradezu niedergerannt«, sagt Thomas Bucher, Pressesprecher beim DeutschenAlpenverein (DAV). Die gute Nachricht: Es gibt Alternativen, ie ebenso attraktiv, aber weit weniger frequentiertsind. Von welchen Engpässen raten die DAV-Expertenab, welche Wege empfehlen sie stattdessen?
Alternative Wanderrouten

Die No-Gos

Alpenüberquerung Oberstdorf – Meran

Drei Länder in sechs Tagen und ein Alpenpanorama, das sich beinahe -stündlich von einer ganz anderen Seite zeigt. Klar, dass sich auf dem Europäischen Fernwanderweg E5 Wanderer auf die Füße treten.

Alpenüberquerung München – Venedig

Du startest in München und stehst 28 Tage später auf dem Markusplatz: die ganz große Wanderschaft. Schade nur, dass viele das ähnlich sehen wie du.

Karwendelweg Achensee – Scharnitz

Schroffe Felswände, die sich wie scharfe Zähne in den Himmel fressen – und grüne Wiesen, die sich großzügig durch die Berge züngeln. Das Karwendel hat zwei Gesichter, die mittlerweile viele sehen wollen. Erhöhte Staugefahr!

Berliner Höhenweg

Hier ist der Name Programm: Der Berliner Höhenweg führt über die schmalen Gipfel und steinigen Wege des Zillertaler Hauptkamms und eröffnet jede Menge Ausblicke. Kurzum: ein Magnet für viele, leider sehr viele Adrenalinjunkies.

Die Alternativen

Alpenüberquerung Berchtesgaden – Leifers

Watzmann, Großvenediger, Dolomiten: Wer diese Alpenquerung wählt, nimmt alle Highlights der Ostalpen mit. Finale: die Weinberge Südtirols. Unterm Strich: ganz großes Kino, aber mit 25 Tagen Überlänge.

Alpenüberquerung Tegernsee – Sterzing

Eine echte Alternative zum E5: in sieben Tagen von Nord nach Süd. Zwei kleinere Strecken werden mit Bus und Bahn bewältigt, dazwischen liegen viele traumhafte und meist einfach zu gehende Abschnitte.

Hüttentour am Großvenediger

„Weltalte Majestät“ heißt der Großvenediger auch. Kein Wunder: Kaum ein Berg in den Ostalpen ist stärker vergletschert, kaum ein Berg erhebt sich prominenter am Horizont. Entsprechend anspruchsvoll ist seine Besteigung: Für diese Tour braucht es Gletscherausrüstung und einschlägige Erfahrung.

Sellrainer Hüttenrunde

Ideal für alle, die Hochgebirgsluft schnuppern wollen, ohne dabei auf Gletschern unterwegs sein zu müssen. Aber Achtung: Am besten erst im Juli aufbrechen, früher im Jahr warten hier oft noch -unangenehme Schneefelder.

Familientour Verwall

Ein Familienabenteuer gefällig? Die Verwall-Tour führt durch eine einsame und wilde Gebirgslandschaft. Zugleich sind die Wege recht einfach, die Tagesetappen überschaubar.

Silvretta-Runde

Perfekte Einsteigertour für Hochtouristen. Was das heißt? Hier und da sind kürzere Gletscherpassagen zu bewältigen. Zwar einfach, aber eben Gletscher. Entsprechende Ausrüstung ist erforderlich. Der Lohn: Hochgebirge hautnah.

Tauernhöhenweg

Hohe Berge, tiefe Täler, schöne Seen: Klischee pur. Und doch ist der Tauernhöhenweg nicht überlaufen. Irgendwie -liegen die östlichen Hohen Tauern einfach nicht im Fokus der meisten Bergwanderer. Das gilt es zu nutzen!

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