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Regenpaddeln

"Bei Regen und Wind herrscht auf dem Wasser eine spezielle Atmosphäre. Vor zwei Jahren bin ich die Ostseeküste von Flensburg nach Rostock entlanggepaddelt und war meist ein, zwei Kilometer vom Land entfernt. Die Tropfen fielen aufs Meer, und alles klang anders. Dann begann es, immer stärker zu regnen. Bei so einem Wetter werden die Wellenkämme geglättet und wirken weniger bedrohlich. Willkommener Nebeneffekt: Der Regen wäscht die Salzkruste von Boot und Ausrüstung."

 

Jörg Knorr, 55, bricht alljährlich zwischen Weihnachten und Silvester zu einer Paddeltour in Norddeutschland auf – sofern Flüsse und Seen nicht zugefroren sind.

 

Im Kajak paddeln heißt nass werden. Deshalb: Regenjacke oder Trockenanzug mitnehmen. Und bevor es aufs Meer geht, sollten Sie Windstärke und Wellengang prüfen (z.B. auf windfinder.com). Anfänger sollten nur bis zu Windstärken von maximal fünf Beaufort (29-38 km/h) rausfahren.

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