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Conakry (Guinea)

Vor nur 150 Jahren wäre Conakry auf einem Satellitenbild kaum zu erkennen gewesen: ein kleines Fischerdorf auf einer Insel vor der Küste Westafrikas. Die Franzosen, die die Insel 1887 von den Briten erhielten, gründen hier die Hauptstadt ihrer Kolonie und verbinden sie über einen Damm mit dem Festland. Der Ort hat zu dieser Zeit nur ein paar Hundert Einwohner, doch die Stadt wächst, frisst sich ins Landesinnereund immer weiter in die Man- grovenwälder vor – die Lebensgrundlage der Bewohner: Die Wälder versorgen sie mit Holz und Nahrung und schützendie Küste vor Erosion. In den vergangenen 30 Jahren sind die Mangroven rund um Conakry dramatisch geschrumpft. Inzwischen wohnen mehr als 1,6 Millionen Menschen in der Metropole.

 

9° 36' 15" N, 13° 34' 58" W

Fläche: 450 km2

Einwohner: 1.667.000

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