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Die Welt mit anderen Augen sehen

Lenk Dich ab

Unsere Fähigkeit zur Konzentration ist begrenzt. Oft gilt: Wer weniger arbeitet, ist produktiver. Schalten Sie öfter ab, gönnen Sie sich Auszeiten für Tagträume. Und: Nur wer die Freizeit wirklich genießt, macht das Beste aus seinen mentalen Fähigkeiten.

Komm in Bewegung

Der Bürostuhl gilt als Feind jeder Kreativität. Wenn wir aber spazieren gehen (joggen oder radeln hilft auch), macht sich unser Geist ebenfalls auf, und es öffnen sich neue Horizonte. Am besten, so Forscher, gelingt kreative Zerstreuung in der Natur. Doch auch gedankenverlorenes Flanieren in der Stadt wirkt inspirierend.

…oder tue das Gegenteil

Bei Kreativitätstests schnitten jene Probanden besser ab, die sich zwischen den Aufgaben in einen Ruheraum zum Dösen zurückziehen konnten. Schon ein Nickerchen von zehn Minuten beflügelt den Geist. Ein Nachmittag in der Hängematte erst recht.

Daddel am Computer

Computer und Konsolen können wertvolle Zerstreuungsmaschinen sein, das legen wissenschaftliche Studien nahe. Digitale Spiele trainieren Koordinationsfähigkeit und Sensomotorik, fördern die kognitive Verarbeitung. Kinder lernen so, in gesetzten Grenzen, mit komplexen Systemen zu experimentieren und entwickeln ein Gespür für die Algorithmen, die das Spiel bestimmen.

Schiebe auf

Morgen ist auch noch ein Tag! Sogenannte Prokrastinierer erledigen vieles, was die stets und gleich auf ihre Aufgabe Konzentrierten liegen lassen. Um den eigentlichen Job dann im Schlussspurt effizient zu erledigen. Doch ist es wichtig, nicht über die Aufschieberitis mit sich selbst ins Hadern zu geraten, so kanadische Studien. Wenn es ganz schlimm kommt, gibt es hier Hilfe.

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