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Das Magazin für Geschichte

Vorschau auf Heft Nr. 99 Das erwartet Sie in GEO EPOCHE "Das alte Persien"

Um 550 v. Chr. entsteht mit Persien eines der gewaltigsten Imperien der Geschichte, das sich schon bald über drei Kontinente ­erstreckt. Jahr­hundertelang ringen mächtige ­Dynastien mit Griechen und Römern. Als sie sich ­schließlich muslimischen Eroberern ­geschlagen geben müssen, entwickelt sich daraus ein neues ­Perserreich – prächtiger denn je
Das erwartet Sie in GEO EPOCHE "Das alte Persien"

Binnen nur rund 20 Jahren erobert ab etwa 550 v. Chr. das Oberhaupt eines bis dahin eher unbedeutenden orientalischen Herrschergeschlechts eines der gewaltigsten Imperien der Geschichte: Persien.

Das Weltreich, das jener König Kyros mit seinen Feldzügen begründet, erstreckt sich schon bald auf drei Kontinenten über eine Fläche von mehreren Millionen Quadratkilometern, von Südosteuropa bis nach Indien, vom Schwarzen Meer bis nach Ägypten.

Zwar geht das Reich des Kyros 200 Jahre nach dem Tod des Königs zugrunde, doch über Jahrhunderte werden in Persien immer wieder neue, nicht weniger gewaltige Imperien entstehen. Von prächtigen Residenzstädten aus gebieten die Monarchen über einen schillernden Viel­­völ­ker­staat, den sie klug verwalten und mit geschickt kal­kulierter Toleranz in religiösen und kulturellen Fragen innerlich zusam­menhalten.

Der Prunk ihrer Paläste ist schon den Zeitgenossen unvergleichlich. In riesigen Sälen mit baumhohen Säulen empfangen die Großkönige Untertanen zu Audienzen und hohe Gäste zu opulenten Banketten.

Gut ausgebaute Fernstraßen verbinden selbst entfernteste Regionen des Imperiums, Kuriere legen Tausende von Kilometern in Rekordzeit zurück, persische Kaufleute schlagen lukrative Handelsbrücken von Europa bis nach China.

Nach außen demonstrieren die Perser Stärke, schicken schon im 5. Jahrhundert v. Chr. eine nie da gewe­sene Invasionsarmee nach Griechenland, erringen später verheerende Siege gegen die Legionäre Roms. Und müssen zwischenzeitlich dennoch unter König Dareios III., der sich wie seine Vorgänger selbstbewusst „König der Kö­nige“ nennt, gegen den jungen Makedonen Alexander eine totale Niederlage hinnehmen.

Doch Persien ersteht auch da irgendwann von Neuem und bringt noch viele mächtige Dynastien hervor.

Und selbst als um 650 n. Chr. muslimische Eroberer das Reich übernehmen, ist dies nicht das Ende: Eine persisch-islamische Mischkultur entsteht, die unter anderem die orientalische Herrlichkeit von Isfahan hervorbringt, einem wahren Weltwunder von einer Metropole.

GEOEPOCHE stellt das alte Persien vor – jene ­Zivilisation, in der sich wie nirgendwo sonst Macht und Pracht und Vielfalt miteinander verbanden.