Logo GEO Epoche
Das Magazin für Geschichte

Korrekturhinweise zu GEO EPOCHE Nr. 87

Hinweise zu "Mythos Babylon - Die Geburt der Zivilisation"

Seite 63-71
Auf den Seiten 63-71 erzählt GEO EPOCHE "Mythos Babylon" die Geschichte der Enheduana, der ältesten namentlich bekannten Autorin der Menschheit. In dem Text "Mit der Kraft der Poesie" zitieren wir aus dem Werk jener beeindruckenden Dichterin, die vor rund 4250 Jahren im Zweistromland gelebt hat. Die Übersetzungen ins Deutsche stammen aus Veröffentlichungen von Prof. Dr. Annette Zgoll, die in Münster und München studiert und unter anderem in Leipzig, Oxford, Istanbul sowie Philadelphia geforscht hat; heute leitet sie das Seminar für Altorientalistik der Universität Göttingen. Prof. Zgoll hat sich in mehreren Arbeiten der Enheduana und deren Dichtkunst gewidmet, unter anderem in diesen:

  • Annette Zgoll, "Der Rechtsfall der En-hedu-Ana im sumerischen Lied nin-me-šara", Alter Orient und Altes Testament 246, Münster 1997
  • Annette Zgoll, "Menschen - Götter - Konflikte. Systematische Überlegungen zur Feindschaft im antiken Mesopotamien und der Modellfall einer Priesterin im Kampf gegen einen Usurpator aus dem 23. Jh. v. Chr.", in: H. Felber (Hg.), "Feinde und Aufrührer. Konzepte von Gegnerschaft in der Literatur des Mittleren Reiches", Abhandlungen der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig 78/5, 2005, S. 283-301
  • Annette Zgoll, "En-hedu-Ana: Tochter Sargons – Gemahlin des Mondgottes. Zeugnisse vom dramatischen Leben der frühesten Autorin (23. Jh. v. Chr.)", in: J. Kügler & L. Bormann (Hg.), "Töchter (Gottes). Studien zum Verhältnis von Kultur, Religion und Geschlecht", Bayreuther Forum Transit 8, 2008, S. 7-21
  • Annette Zgoll, "Nin-me-šara - Mythen als argumentative Waffen in einem rituellen Lied der Hohepriesterin En-ḫedu-Ana", in: B. Janowski & D. Schwemer (Hg.), "Weisheitstexte, Mythen und Epen", Texte aus der Umwelt des Alten Testaments Neue Folge 8, 2015, 55-67.

Eine Übersicht der Publikationen von Prof. Dr. Annette Zgoll - darunter auch eine völlig neue Übersetzung des Liedes der Enheduana - findet sich hier: https://www.uni-goettingen.de/de/publikationen/187623.html.

Seite 82/83, Bildunterschrift
In der Bildunterschrift zur Stele des Königs Urnamma auf Seite 83 schreiben wir: "Aus den Händen eines Gottes empfängt König Urnamma (im Bild rechts) die Symbole der Gerechtigkeit: einen Maßstab und ein Senkblei."
Richtig muss es heißen: "Aus den Händen eines Gottes empfängt König Urnamma (im Bild links) die Symbole der Gerechtigkeit: einen Maßstab und ein Senkblei."

Mit freundlichen Grüßen
GEO EPOCHE Redaktion
 

Aktuelle GEO-Magazine
<< zurück >> vor
nach oben