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GEO EPOCHE Nr. 49 - 06/11 GEO EPOCHE Nr. 49: England
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Zeugen vergangener Größe

Römer, Angelsachsen, Normannen: Immer wieder landen Invasoren in Britannien und errichten dort neue Zivilisationen. Die Eroberer bringen andere Götter und Sprachen nach England, gründen Königreiche und Städte. Die meisten steinernen Relikte dieser gewaltsamen Umbrüche sind seit Langem verschwunden. Doch manche Kastelle, Schlösser und Kirchen künden noch heute von der einstigen Macht ihrer Erbauer

Sturm auf die Inselfestung

Als der kinderlose König der Engländer im Januar 1066 stirbt, fühlt sich Wilhelm, der Herzog der Normandie, als sein rechtmäßiger Erbe - denn angeblich hat ihm der Herrscher einst die Krone versprochen. Doch ein anderer tritt die Nachfolge des Toten an. Um seinen Anspruch durchzusetzen, befiehlt Wilhelm den Bau einer gewaltigen Flotte aus 700 Schiffen und bewaffnet Tausende Krieger, Panzerreiter und Bogenschützen. Ende September ist die Streitmacht endlich versammelt, und über dem Ärmelkanal wehen günstige Winde. Die Invasionsflotte des Herzogs segelt los

Der Herr der Tafelrunde

Die Legende von König Artus wurzelt in der dunklen Zeit, als Angeln und Sachsen auf die Insel drängen. Doch erst im 12. Jahrhundert wird sie aufgeschrieben: um die Herrschaft einer neuen Dynastie zu legitimieren

Magna Carta

Seine Herrschaft ist ein Desaster: König Johann verliert die meisten französischen Besitzungen seiner Familie, plündert England aus und provoziert einen Aufstand seiner Barone. Die adeligen Rebellen zwingen den Monarchen 1215 dazu, die Magna Carta zu besiegeln – das bedeutendste Verfassungsdokument der englischen Geschichte

Sommer der Rebellion

Im Jahr 1381 erheben sich die englischen Bauern gegen ihre Herren. Sie wollen die Leibeigenschaft nicht mehr ertragen, fordern Freiheit und die Abschaffung der Grundherrschaft. Angeführt von ehemaligen Soldaten und abtrünnigen Priestern, stürmen Zehntausende Landleute die Gefängnisse, verbrennen Rechnungsbücher und Gerichtsakten, plündern Landsitze und Klöster. Mitte Juni ziehen die Aufständischen sogar in London ein. Allein der König – ein Junge von 14 Jahren – kann sie jetzt noch stoppen

Duell der Dynastien

Seit den Tagen Wilhelms des Eroberers besitzen die englischen Monarchen Ländereien in Frankreich. Als der dortige Herrscher 1328 stirbt, ohne einen Sohn zu hinterlassen, greift Eduard III. von England – ein Neffe des Toten – nach der französischen Krone. 1339 zieht er gegen den Nachbarn auf dem Kontinent ins Feld und beginnt damit einen Krieg um die Herrschaft an der Seine, der mehr als 100 Jahre dauern und Zehntausende Opfer fordern wird

Das Phantom von Sherwood

Robin Hood ist der berühmteste Gesetzlose Englands. Seit dem 14. Jahrhundert kursieren Erzählungen über seine Taten, um 1500 erscheinen sie als Versdichtung. Doch ob es ihn je gegeben hat, ist bis heute ein Rätsel

Richard III.

Ein machthungriger Unhold, der erbarmungsloseste Mensch, der je den englischen Thron bestiegen hat: So schildert William Shakespeare den Adelssprössling Richard aus dem Hause York. Doch ist der 1483 zum Monarchen Gekrönte wirklich jene Ausgeburt des Bösen? Oder nur ein besonders geschickter Intrigant in einer der blutigsten Phasen der englischen Geschichte: der Zeit der »Rosenkriege«?

Leseprobe: Die Stadt der Händler
Leseprobe: Die Stadt der Händler
Um 1475 ist London noch eine kleine Stadt. Aber schon bald wird es alle Metropolen Europas übertreffen.
Leseprobe: Der Schatten seines Herrn
Leseprobe: Der Schatten seines Herrn
Thomas Cromwell ist der wichtigste Diener Heinrichs VIII. Doch der Neid des Adels wird ihm zum Verhängnis.
Leseprobe: Elisabeth
Leseprobe: Elisabeth
44 Jahre lang regiert die "jungfräuliche Königin" Elisabeth I. - und legt das Fundament für Englands Aufstieg zu einer globalen Macht.

Die erste Kolonie

1585 siedeln rund 100 Engländer auf der Insel Roanoke vor der Ostküste des heutigen North Carolina. Sie sind die Pioniere der Krone in Amerika – doch viel zu schlecht vorbereitet auf ein Leben in der Wildnis

Der König und sein Richter

Wie manche Herrscher auf dem Kontinent will Karl I. absolutistisch regieren – eigenmächtig und ohne Volksvertretung. Als aber 1639 eine Revolte in Schottland ausbricht und der König Geld für eine Armee benötigt, muss er ein Parlament einberufen, das ihm neue Steuern gewähren soll. Doch die Abgeordneten lehnen die Forderungen des Regenten ab. Der Konflikt weitet sich aus zum Bürgerkrieg. Die Gegner Karls radikalisieren sich immer mehr. Und fordern unter Führung des puritanischen Landedelmannes Oliver Cromwell einen Prozess gegen den vermeintlichen Volksverräter

Zeitleiste

Englands Weg zur Großmacht

Vorschau

Die Römische Republik

In dieser Ausgabe erschienen

Leseprobe: Der Schatten seines Herrn
Thomas Cromwell ist der wichtigste Diener Heinrichs VIII. Doch der Neid des Adels wird ihm zum Verhängnis.
Leseprobe: Die Stadt der Händler
Um 1475 ist London noch eine kleine Stadt. Aber schon bald wird es alle Metropolen Europas übertreffen.
Leseprobe: Elisabeth
44 Jahre lang regiert die "jungfräuliche Königin" Elisabeth I. - und legt das Fundament für Englands Aufstieg zu einer globalen Macht.
Vorschau: Die Römische Republik
In seiner nächsten Ausgabe rekonstruiert GEOEPOCHE, wie römische Feldherren ein Weltreich schaffen - und es zugrunde richten.
GEOEPOCHE-DVD: Shakespeare
Zur aktuellen Ausgabe präsentiert GEOEPOCHE eine Dokumentation über den berühmtesten Dichter der Literaturgeschichte.
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