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GEO EPOCHE Nr. 55 - 6/12 GEO EPOCHE Nr. 55 - 6/12 - Napoleon und seine Zeit (1769-1821)
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Korrekturhinweis: Drei Worte zu wenig

Aufgrund eines technischen Fehlers fehlen in Ausgabe Nr. 55 "Napoleon und seine Zeit" in der Geschichte "Das letzte Gefecht" leider die ersten drei Worte eines Satzes. Der erste Absatz auf Seite 153 müsste vollständig lauten: "Die Koalition der europäischen Großmächte, die ihn in die Knie gezwungen hat und in Österreichs Hauptstadt gerade über die Neuordnung des Kontinents verhandelt, scheint sich wieder aufzulösen." Wir bitten den Fehler zu entschuldigen. Mit freundlichen Grüßen, Ihre GEO-EPOCHE-Redaktion

Der Schlachtenlenker

Kein europäischer Herrscher der Neuzeit verdankt seine Karriere so sehr dem Krieg wie Napoleon Bonaparte. Seinen erstaunlichen Aufstieg vom korsischen Provinzjungen zum Kaiser von Frankreich, seine imperiale Machtfülle als Oberherr des Kontinents. Mit zahlreichen Schlachten, oft von ihm selbst entfesselt, prägt der Feldherr ein kriegerisches Zeitalter, das Europa tiefgreifend verändert

Ein Offizier und die Revolution

Als sich das französische Volk gegen den König erhebt, werden uralte Institutionen zerschmettert – und neue Karrieren begründet. Keine ist so steil wie die eines unscheinbaren Adelssohnes von der Insel Korsika

Geniestreich im Süden

Im Frühjahr 1796 beauftragt die Pariser Regierung Napoleon Bonaparte, den seit Jahren währenden Krieg in Italien zu Ende zu führen. Für den frustrierten General, dessen Karriere stockt, ist das Kommando eine Chance, sich endlich auf einem großen Schlachtfeld zu bewähren: Mit Schnelligkeit und Akribie treibt er seine Streitmacht von Sieg zu Sieg – und steigt, auch dank geschickter Propaganda, binnen Monaten zum Feldherrn von europäischem Rang auf

Im Schatten der Pyramiden

Während des Sommers 1798 überquert Bonaparte das Mittelmeer. Wie Alexander der Große will er Ägypten unterwerfen und weiterziehen bis Indien. Der Feldzug gerät zum Desaster – und wird doch als Erfolg gefeiert werden. Denn mit dem Heer reisen 167 Forscher, die das fremde Land erkunden. Und eine neue Wissenschaft begründen: die Ägyptologie

18. Brumaire

Zehn Jahre nach der Revolution ist Frankreich gelähmt: Regierung und Parlament blockieren sich gegenseitig. Mit einem Umsturz will der junge und ehrgeizige General Napoleon Bonaparte die Ära der mühseligen Demokratie beenden. Doch der erste Militärputsch der Moderne gerät zur Farce

Rebellion auf der Zuckerinsel

Bonaparte träumt davon, sein Land wieder zu einem bedeutenden Kolonialreich zu formen. 1801 schickt er Truppen nach Saint-Domingue in der Karibik: In Frankreichs wertvollster Überseebesitzung hat ein schwarzer Freiheitskämpfer namens François- Dominique Toussaint Louverture die Macht an sich gerissen. Die Franzosen bezwingen den Aufrührer binnen Monaten. Und doch endet ihre Offensive in einem Fiasko

Kaiser der Franzosen

An einem eisigen Dezembertag erreicht Bonapartes unwahrscheinlicher Aufstieg den Höhepunkt: In der Kathedrale Notre-Dame, vor 12 000 Gästen, gesalbt vom Papst, wird der Spross eines korsischen Kleinadeligen zu Napoleon I. Die revolutionäre Republik ist fortan ein Erbkaisertum

Kampf um die Weltmeere

Seit Jahrhunderten ringen England und Frankreich um die Macht in Europa – und auf den Ozeanen. Unter Napoleon wird die Rivalität noch verbissener. Im Herbst 1805 kommt es am Kap Trafalgar vor der spanischen Küste zur entscheidenden Seeschlacht

Das deutsche Experiment

Kaiser Napoleon greift auch auf die deutsche Staatenwelt aus. 1807 gründet er um die Hauptstadt Kassel ein Königreich, das den Bewohnern die Vorzüge eines modernen Gemeinwesens aufzeigen soll. Tatsächlich aber ist das eigenartige Gebilde vor allem eines: ein Machtinstrument

Durch Feuer und Eis

Auf dem Gipfel seiner Macht rüstet Napoleon für einen vermeintlich letzten Krieg: Er will Russland bezwingen. Im Sommer 1812 führt er die größte Armee aller Zeiten nach Osten

Das letzte Gefecht

Im Triumph kehrt Napoleon im Frühjahr 1815 aus der Verbannung auf Elba zurück nach Frankreich: Die Soldaten, die ihn aufhalten sollen, laufen zu ihm über, die Menschen jubeln ihm zu. Ludwig XVIII., der erst seit Kurzem regierende König, flieht und überlässt dem Kaiser kampflos Paris. Noch einmal herrscht Napoleon über Frankreich, fast 100 Tage lang. Er verbringt die Zeit mit Kriegsvorbereitungen. Dann stellt er sich im belgischen Waterloo seinen Feinden

GEOEPOCHE Korrekturen
Korrekturhinweis GEO EPOCHE Nr. 55
In der Ausgabe "Napoleon und seine Zeit" ist ein Satzanfang verloren gegangen. Hier ist er

Daten und Fakten: Napoleon und seine Zeit

Ein Offizier von der Insel Korsika wird zum mächtigsten Mann Europas. Als Kaiser der Franzosen modernisiert und tyrannisiert Napoleon den Kontinent – bis ihn Größenwahn zu Fall bringt

In dieser Ausgabe erschienen

Napoleon Bonaparte
Als sich das französische Volk gegen den König erhebt, werden uralte Institutionen zerschmettert – und neue Karrieren begründet. Keine ist so steil wie die eines unscheinbaren Adelssohnes von der Insel Korsika: Napoleon Bonaparte
GEOEPOCHE Korrekturen
In der Ausgabe "Napoleon und seine Zeit" ist ein Satzanfang verloren gegangen. Hier ist er
GEOEPOCHE-DVD: Napoleon
Zur aktuellen Ausgabe präsentiert GEOEPOCHE eine Dokumentation über den Triumph und Fall eines Außenseiters
Vorschau: Das Osmanische Reich
In seiner nächsten Ausgabe erzählt GEOEPOCHE die mehr als 600 Jahre andauernde Geschichte einer islamischen Dynastie. Das Heft erscheint am 15. August 2012