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GEO EPOCHE Nr. 75 - 10/15 GEO EPOCHE Nr. 75 - 10/15 - GEO EPOCHE Die Pest


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1347-1353: JAHRE DER APOKALYPSE

Alles, was geschieht, ist Gottes Wille - davon sind die Christen im Mittelalter überzeugt. Umso stärker erschüttert der verheerende Pestausbruch 1347 das Abendland

1340-1353: DER WEG DER SEUCHE

Um 1340 flackert die Krankheit in Zentralasien auf. 1346 trifft sie das Mongolenreich an der Wolga, ein Jahr später Italien. Von dort verbreitet sie sich über fast ganz Europa

1346: DIE ERSTEN TOTEN

Während die Mongolen Caffa auf der Krim belagern, bricht unter ihnen ein ansteckendes Leiden aus. Rasch dringt der Erreger in die Hafenstadt ein – und wird von Flüchtlingen weitergetragen

FORSCHUNG: DAS WESEN DER PLAGE

Die Ursachen der Seuche sind lange Zeit unbekannt. Auch wie sich die Betroffenen anstecken, wissen Mediziner erst seit wenigen Jahrzehnten

1348: VENEDIG - EINE STADT ZERFÄLLT

In der italienischen Lagunenmetropole erstickt die Pandemie das urbane Leben, zerreißt die Gesellschaft. Und häuft Leiche auf Leiche auf Leiche

1348: DER EINGESCHLOSSENE VON AVIGNON

Als die Pest über die südfranzösische Residenzstadt des Papstes kommt, zeigt der als luxussüchtig geschmähte Pontifex maximus Clemens VI. Größe

1348: DIE HILFLOSEN HEILER

Im Auftrag des französischen Königs verfassen in Paris die renommiertesten Gelehrten des Abendlandes eine Expertise über die Seuche. Doch helfen wird die Studie niemandem

1349: POGROM IN ERFURT

Eine Welle der Gewalt wendet sich in der Pestzeit gegen die Juden, die angeblich verantwortlich sind für das große Sterben. Aber die Mordaktionen haben auch ganz andere Gründe

1349: TRIUMPH EINES KÖNIGS

England wird von der Seuche besonders hart getroffen. Doch weil Eduard III. eine effiziente Verwaltung aufgebaut hat und Reformen einleitet, geht London aus der Katastrophe gestärkt hervor

1349: BLUTIGE SÜHNE

Angesichts des Massensterbens erfasst viele Christen eine verzweifelte Frömmigkeit: Tausende ziehen als Flagellanten durchs Land - als Büßer, die sich mit Peitschen schlagen

1358: AUFSTAND IN FRANKREICH

Erschöpft von der Pest, gequält von plündernden Soldaten und durch hohe Abgaben belastet, erheben sich die Bauern im Umland von Paris gegen die adeligen Grundbesitzer

1360: DAS FEST DER MAILÄNDER

Als ihr Stammhalter die Tochter des französischen Königs heiratet, laden die Herren der lombardischen Metropole mitten im seuchenverheerten Europa zu einer prächtigen Feier

NACH 1360: DIE FOLGEN DER PANDEMIE

Um der Katastrophe Herr zu werden, erlassen die Obrigkeiten vielerorts zahlreiche Gesetze - und schaffen so eine Grundlage für die Entwicklung moderner Staaten

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