GEO punktet beim World Press Photo Award

Gleich fünf Veröffentlichungen aus dem GEO-Jahrgang 2014 wurden beim World Press Photo Award ausgezeichnet

Gleich fünf Veröffentlichungen aus dem GEO-Jahrgang 2014 wurden ausgezeichnet. Mit seinen Luftaufnahmen grafischer Landschaften, erschienen in der Januar-Ausgabe, erhielt der polnische Fotograf Kacper Kowalski den zweiten Preis in der neuen Wettbewerbskategorie Langzeitprojekte. Auf dem dritten Platz in dieser Kategorie landete eine Umwelt-Reportage des chinesischen Fotografen Lu Guang, erschienen in der Juni-Ausgabe von GEO. Der Fotograf Christian Ziegler, bereits in den Vorjahren unter den Gewinnern, erhielt den zweiten Preis in der Kategorie Naturreportagen mit seiner Arbeit über Kannenpflanzen ("fleischfressende" Pflanzen), veröffentlicht in der Februar-Ausgabe von GEO.

In der Kategorie Einzelbilder Natur wurde die Fotografin Sandra Hoyn mit dem dritten Preis ausgezeichnet. Hoyn, neben Ziegler einzige deutsche Vertretung unter den diesjährigen Siegern, gewann mit dem Bild eines verwundeten Orang Utangs auf einer OP-Liege in Indonesien, veröffentlicht in der Juli-Ausgabe von GEO. Der belgische Fotograf Tomas van Houtryve erhielt einen zweiten Preis in der Kategorie Gegenwartsthemen für sein in der August-Ausgabe von GEO veröffentlichtes Projekt, mit einer Drohne alltägliche Situationen in den USA zu fotografieren - und zwar solche Momente, etwa Heiraten oder Beerdigungen, die von US-amerikanischen Kampfdrohnen in Pakistan und anderen Ländern versehentlich beschossen worden sind.

Die Preisträger

Mensch, hilf mir!
World Press Photo Award
Mensch, hilf mir!
Fotografin Sandra Hoyn dokumentierte eine anrührend-surreale Szene: Ein Orang-Utan auf einem OP-Tisch - angeschossen von wütenden Dorfbewohnern auf Sumatra. Nun wurde das Foto beim renommierten World Press Photo Award ausgezeichnet