Die Altstadt von Quedlinburg

UNESCO-Kulturerbe seit: 1994

Begründung: Der historische bebaute Stadtkern Quedlinburgs, der sich über mehr als 80 ha erstreckt und der über einen einzigartigen Bestand mit über 2000 Fachwerkbauten aus mehreren Jahrhunderten verfügt, ist außerordentlich bedeutsam für die Stadtbaugeschichte und die deutsche Geschichte.

Das Deutsche Wattenmeer

UNESCO-Kulturerbe seit: 2009; 2011 und 2014 erweitert

Begründung: Das Wattenmeer ist eines der größten küstennahen und gezeitenabhängigen Feuchtgebiete der Erde. Zudem ist das Gebiet ein einzigartiges Ökosystem mit einer besonderen Artenvielfalt und somit Lebensraum für rund 10.000 Tiere, Pflanzen und Kleinstlebewesen.

Die Speicherstadt, Hamburg

UNESCO-Kulturerbe seit: 2015

Begründung: Die Hamburger Speicherstadt symbolisiert auf einzigartige Weise die Folgen des rasanten internationalen Handelswachstums im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert. Die zwischen 1885 bis 1927 erbaute "Stadt aus Speichern" mit ihrem Verbindungsnetz aus Straßen, Kanälen und Brücken habe einen außergewöhnlichen universellen Wert, so das UNESCO-Komitee.

Der Aachener Dom

UNESCO-Kulturerbe seit: 1978 - der Aachener Dom wurde damit als erstes deutsches Kulturdenkmal in die Welterbeliste der UNESCO aufgenommen.
 

Begründung: Der um 790 bis 800 erbaute Dom ist bau- und kunstgeschichtlich von großer Bedeutung und eines der großen Vorbilder religiöser Architektur.

Das Obere Mittelrheintal

UNESCO-Kulturerbe seit: 2002

Begründung: Das Komitee der UNESCO würdigt das Obere Mittelrheintal als "Kulturlandschaft von großer Vielfalt und Schönheit". Die Landschaft des Mittelrheintals weist einen außergewöhnlichen Reichtum an kulturellen Zeugnissen und Assoziationen historischer wie auch künstlerischer Art auf.

Die Altstadt von Lübeck

UNESCO-Kulturerbe seit: 1987

Begründung: Viele Giebelhäuser, Gassen und Höfe der Hansestadt wurden im Mittelalter entworfen, gebaut – und bis heute erhalten. Grund genug, hier nicht nur ein Gebäude, sondern die ganze Altstadt mit dem Ehrentitel zu würdigen.

Römische Baudenkmäler, Dom und Liebfrauenkirche, Trier

UNESCO-Kulturerbe seit: 1986

Begründung: Trier, im Jahre 16 v. Chr. als "Augusta Treverorum" gegründet, ist die älteste Stadt Deutschlands. Durch die Dichte und die gut erhaltenen Denkmäler - Brücke, Reste der Stadtbefestigung, Thermen, Amphitheater, Speicherhäuser - liefert Trier ein außergewöhnliches Zeugnis der vierhundertjährigen römischen Epoche.

Die Wartburg, Eisenach

UNESCO-Kulturerbe seit: 1999

Begründung: Die Wartburg ist ein ganz besonderes Denkmal der feudalen Epoche in Mitteleuropa. Martin Luther übersetzte hier das Neue Testament. Die Wartburg ist ebenso mit der heiligen Elisabeth und dem Fest der Burschenschaften 300 Jahre nach der Reformation verbunden. Durch ihre Lage an der ehemaligen innerdeutschen Grenze galt die Wartburg stets als Symbol für die deutsche Einheit.

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