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Redewendungen von A-Z

"Einen Pferdefuß haben", "Auf der Leitung stehen", "Eine Leiche im Keller haben" – bei vielen Redewendungen haben wir sofort ein schräges Bild im Kopf. Fast täglich nutzen wir solche Formulierungen, ohne es zu merken. Ein Grund für uns die geflügelten Worte genauer "unter die Lupe zu nehmen". Woher kommen diese Phrasen? Was wollen sie uns sagen? Hier findet ihr eine Übersichtsliste deutscher und englischer Redewendungen

Einen Stein im Brett haben
Einen Strick aus etwas drehen
Einen Toast aussprechen
Einen Vogel haben
Wer sprichwörtlich einen Vogel hat, ist ein bisschen verrückt
Einen vom Pferd erzählen
Einen Zahn zulegen
Einer Sache die Krone aufsetzen
Wenn jemand sein unverschämtes Verhalten durch eine weitere Frechheit noch überbietet, setzt er der Sache sprichwörtlich die Krone auf. Erfahrt hier, was es mit dieser Redewendung auf sich hat
Einmal hü und einmal hott sagen
Wenn jemand einmal hü und einmal hott sagt, gibt er widersprüchliche Anweisungen. Wir erklären euch, woher diese Redewendung stammt
Es faustdick hinter den Ohren haben
Ist jemand besonders frech, hat er es redensartlich "faustdick hinter den Ohren"
Es geht um die Wurst
Es ist höchste Eisenbahn
Es zieht wie Hechtsuppe
Eselsbrücke
Etwas auf dem Kasten haben
Wer etwas auf dem Kasten hat, muss nicht auf dem Kleiderschrank nachgucken - er kann etwas einfach richtig gut
Etwas auf dem Schirm haben
Etwas auf die hohe Kante legen
Wer sein Geld nicht ausgibt, sondern lieber spart, legt es sprichwörtlich auf die hohe Kante.
Etwas auf die lange Bank schieben
Pflichten auf die lange Bank zu schieben, ist verlockend. Doch früher oder später müssen wir sie leider doch erledigen.
Etwas auf die Nase binden
Etwas aufs Tapet bringen
Tapet oder Tapete? Wer bringt da was wohin?
Etwas aus dem Effeff können
Etwas ausbaden müssen
Etwas durch die Blume sagen
Etwas hinter die Ohren schreiben
Etwas im Schilde führen
Im Mittelalter führten Adelige ihre Wappen als Erkennungszeichen im Schilde - im Laufe der Zeit hat sich daraus eine beliebte Redensart entwickelt
Etwas in den Kamin schreiben
Wenn man etwas in den Kamin schreibt, kann man es als verloren ansehen. Hier erfahrt ihr mehr über diese Redewendung
Etwas in trockenen Tüchern haben
Die Redewendung "Nullachtfünfzehn" stammt aus dem 1. Weltkrieg
Wir erklären, was die Redewendung 0815, oder "Nullachtfünfzehn", bedeutet und was der erste Weltkrieg damit zu tun hat
Etwas übers Knie brechen
Manchmal handeln wir sehr schnell und unüberlegt. Dann brechen wir sprichwörtlich etwas übers Knie. Hier erfahrt ihr, wo diese Redewendung ihren Ursprung hat
Eule
Habt ihr schonmal davon gehört, jemand hätte Eulen nach Athen getragen? Wir erklären, was hinter der deutschen Redewendung steckt!
Faden verlieren

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