Angkor Wat: Verwucherte Ruinen

Ab dem Ende des 9. Jahrhunderts errichten die Menschen im heutigen Kambodscha eine Megastadt mitten im Urwald: Angkor. Tausende Bäume müssen den Tempeln und Wohnhäusern weichen. Rund eine Million Menschen leben zeitweise auf einer Fläche, die größer ist als Berlin. Doch im 15. Jahrhundert verlassen die sie die Stadt mit ihren riesigen Tempelanlagen wieder. Warum haben sie das getan? Darüber rätseln Forscher bis heute. Der Urwald hat jedoch das bebaute Gebiet seitdem zurückerobert: Bäume überwuchern die alten Gemäuer, ihre Wurzeln umschlingen Eingänge und bohren sich langsam, aber stetig durch Steinwände – wie am Tempel Ta Prohm.

GEOlino extra Nr. 70 - Naturschutz
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