Schmetterlinge gelten in vielen Kulturen als Schönheitssymbole und werden für ihre Farbenpracht und Leichtigkeit bewundert. Dabei haben auch diese Insekten, hier ein Purpurspanner, beim genauen Hinsehen alle Merkmale typischer Sechsbeiner

Insekten regeln ihren Stoffwechsel in Reaktion auf die Sonne. Ihre Körpertemperatur ist, anders als beim Menschen, stark von den Temperaturen abhängig. Man bezeichnet die Tiergruppe deshalb auch als wechselwarm. Sie brauchen Wärme, um zu überleben

Fliegen sind oft im Sommer auf Hauswänden zu beobachten. Dort tanken sie Energie. Im Winter fallen sie dann in eine Art Winterschlaf, um sich vor den kalten, für sie lebensgefährlichen Temperaturen zu schützen

Keine andere Tierart ist so anpassungsfähig wie die Gruppe der Insekten. Es gibt beispielsweise einen Eulenfalter, der sich anstatt von Blütennektar nur von der Tränenflüssigkeit von Rindern und Büffeln ernährt. So erhält er die notwendigen Salze und Mikroorganismen, die er zum Leben braucht und greift nicht in die Natur ein

Ganz besonders spannend ist, dass Insekten Künstler der Tarnung sind. Sie können wie Blätter, Zweige oder Dornen aussehen und sich so vor Feinden verstecken

Neben dem Menschen, der Insekten nur zu gern unbedacht weg schlägt oder mit Gift vertreibt, haben Insekten weitere natürliche Feinde. Vögel ernähren sich zum Beispiel von ihnen, sie sind also ihre Fressfeinde

Die verschiedenen Arten von Marienkäfern sind Verteidigungskünstler. Fühlen sie sich bedroht, geben sie an ihren Beingelenken eine bitter schmeckende gelbe Flüssigkeit ab. Für Vögel wirkt das abschreckend

Insekten riechen mit ihren Fühlern und schmecken mit ihren Füßen. Klingt seltsam, ja, aber das Sinnessystem der Krabbel- und Flugtiere ist anders als wir es gewohnt sind. Auch das Sehvermögen unterscheidet sich von dem der Säugetiere. Insekten besitzen so genannte Komplexaugen, die aus tausenden einzelnen Linsen bestehen

"Insektisch" - eine Sprache, die es zu verstehen gilt. Die Verständigung unterhalb der verschiedenen Arten ist bemerkenswert gut ausgebildet. So informieren die Bienen die im Stock verbliebenen Artgenossen über die Entfernung und Art der gefundenen Quelle - sogar über mehrere hundert Meter

Es gibt zigtausend verschiedene Unterarten von Insekten. Der Rosenkäfer hat beispielsweise bis zu 400 verschiedene Gattungen und 3000 Unterarten. Nur Experten können diese voneinander unterscheiden

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