Der Bergregenwald im Intag, einer Region in Ecuador, an der westlichen Flanke des Andengebirges

Die dichten Wälder sind reich an seltenen Tier- und Pflanzenarten, doch ihr Boden birgt auch wichtige Rohstoffe, an denen Bergbaufirmen interessiert sind. Darum ist der Wald in Gefahr

Im Intag wachsen unzählige Orchideenarten, die man nur hier finden kann

Typisch Urwald! Mit riesigen Blättern versuchen die Pflanzen im Dickicht Licht und Luft zu erhaschen

Der Wald beherbergt auch viele Vögel wie Tukane (Foto) und Papageien, die manchmal zum Regenwald-Konzert anstimmen

Wesen - wie aus einem Science-Fiction-Film entlaufen: Merkwürdige Käfer krabbeln im Intag umher

Frösche, auch ausgewachsen kaum größer als ein Fingernagel, sind im Intag beheimatet

Täuschungsmanöver: Ein Schmetterling mit Riesenaugen auf seinen Flügeln will ungeliebte Feinde abschrecken

Carlos Zorilla zählt Nachtfalter. Noch immer tauchen im Intag neue, bislang ungekannte Arten auf

Kinder auf dem Nachhauseweg: Die meisten Menschen hier im Intag leben noch von der Landwirtschaft, wenige vom Tourismus

Viel Wert wird darauf gelegt, Kindern und jungen Erwachsenen den einzigartigen Regenwald zu erklären und näher zubringen. Denn die Nebelwälder sind ein besonders verwunschenes, wertvolles Ökosystem

Wegen der hohen Luftfeuchtigkeit sind viele Bäume märchenhaft vermoost

Wasserläufe schlingen sich durch den immergrünen Nebelwald, der langsam schwindet. Ecuador weist eine der höchsten Abholzungsraten in ganz Südamerika auf. Die Folgen: Der Regen lässt kahle Berghänge erodieren, der Boden kann kein Wasser mehr speichern und trocknet aus, Ernten verdorren, es kommt zu Erdrutschen. Gleichzeitig wird sauberes Trinkwasser knapp

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