Geparden sind eher zierlich und wenig aggressiv

Ein Gepard kann mit drei Sätzen von 0 auf 50 km/h beschleunigen - so schnell wie ein Auto in der Stadt höchstens fahren darf

Zum Jagen pirschen sich Geparden möglichst dicht an das Beutetier heran. Dann beschleunigen sie rasend schnell und schlagen dem Opfer mit der Vorderpfote ein Hinterbein weg, um es zu Fall zu bringen

Geparden können während der Jagd kurzzeitig sogar über 100 km/h schnell werden

Alles an ihren Körpern ist auf die hohe Jagdgeschwindigkeit angepasst. Geparden sind schmal und leicht. Für eine bessere Bodenhaftung lassen sich ihre Krallen nur teilweise einziehen

In den ersten sechs Wochen können junge Geparden noch nicht gut laufen. Wenn die Mutter jagen geht, sind die Jungen deshalb lange alleine. 90 Prozent der Gepardenjungen sterben in dieser Zeit

Ab der sechsten Woche beginnen die Jungen, Fleisch zu fressen. Sie können jetzt so gut laufen, dass sie ihrer Mutter folgen können

Die Pharaos im Alten Ägypten hielten gezähmte Geparden als Gefährten und symbolischen Schutz für ihren Thron

An europäischen und asiatischen Königshäusern wurden Geparden als Jagdbegleiter gehalten - zum Vergnügen der Könige

Der indische Kaiser Jahangir hielt während seiner Amtszeit insgesamt unglaubliche 9000 Geparden

Alle Geparden für Kaiser Jahangir waren Wildfänge, also in der freien Wildbahn gefangen. Dadurch ging der Gepardenbestand in Asien stark zurück

In Namibia leben heute nur noch etwa 3000 Tiere in Freiheit

Geparden haben es auf die gleiche Beute abgesehen wie Löwen und Hyänen, die jedoch größer und stärker sind

Geparden gehören zwar zu den Raubtieren, haben aber ein friedliches Gemüt

Diese Tiere werden wieder in die Freiheit entlassen

Geparden und Menschen leben oft sehr dicht zusammen. Geparden ernähren sich fast ausschließlich von Wildtieren. Viele Bauern haben trotzdem Angst um ihr Vieh und erschießen die Raubkatzen deshalb

Das Ziel ist es, einen Weg zu einem friedlichen Zusammenleben von Mensch und Gepard zu finden. Herdenschutzhunde sollen dabei helfen. Sie schützen die Viehherden und beruhigen so die Bauern

Diese Hundewelpen sollen einmal die Tierherden der Bauern hüten und beschützen

Mit sieben bis acht Wochen kommen die Welpen zu ihrer neuen Herde. In diesem Alter binden sie sich an die Herdentiere, die sie einmal beschützen werden

Dieser kleine Welpe ist ein Kangal, ein türkischer Herdenschutzhund. Er wird einmal über 70 Kilogramm wiegen

Geparden sind sehr scheu. Sie in freier Wildbahn zu beobachten, ist deshalb schwer

Dieser Spürhund hilft dabei, herauszufinden, wo sich Geparden aufgehalten haben. Wenn man das weiß, kann man die Raubkatzen besser schützen

Die Spürhunde sind auf den Kot von Geparden trainiert. Denn der Kot der Tiere lässt viele Rückschlüsse zu

Im Labor wird der Gepardenkot auf die Nahrung der Raubkatzen untersucht. So kann man den genauen Speiseplan von einem einzelnen Tier bestimmen

Gazellen gehören beispielsweise zum Speiseplan der Geparden

Dornbüsche sind eine weitere Gefahr für die Geparden. Sie verletzen sich an ihnen und werden beim Laufen behindert. Hier werden die Dornbüsche entfernt, um aus ihnen Holzbriketts zum Grillen zu machen

Ein erfolgreiches Team! Seit 1994 schützen die Menschen und Hunde vom CFF (Cheetah Conservation Fund) Namibias Geparden. Durch ihre Arbeit hat sich die Zahl der Tiere in Namibia wieder erhöht

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