Wegen ihrer Hörner werden Nashörner rücksichtslos gejagt

Nashörner gehören wie Elefanten und Flusspferde zu den Ältesten unseres Planeten. Sie sind Überlebende der Tiergruppe Megaherbivoren, also der großen Pflanzenfresser

Heute gibt es nur noch vier Gattungen von Nashörnern mit fünf Arten. Zwei von ihnen leben in Afrika, drei in Asien

Benannt sind Nashörner nach ihrem auffälligsten Merkmal. Die beiden afrikanischen Arten tragen zwei hintereinander angeordnete Hörner, die asiatischen Dickhäuter besitzen nur ein Horn

Wegen ihrer Hörner gejagt und mittlerweile fast ausgerottet, sind Nashörner heute geschützt. Leider hält sich in Südafrika kaum einer an das Gesetz. Dort wird rücksichtslos weitergefangen

Früher waren Nashörner viel weiter verbreitet. Heute leben sie nur noch in Afrika südlich der Sahara beziehungsweise in Südasien. Ihr Lebensraum sind Savannenlandschaften und tropische Regenwälder

Die großen Dickhäuter sind es eigentlich gewohnt, alleine zu leben. Manchmal schließen sie sich aber auch zu Herden zusammen

Im Rahmen des Projektes "Zeros for Rhinos" locken die Tierschützer die Nashörner an. Später wildern sie sie im benachbarten Land Botswana wieder aus

Hier können sie dann in Frieden und ohne Angst leben, denn niemand will an ihre Hörner

Anderenfalls wäre es auch bald zu spät: Laut aktueller Zahlen gibt es nur noch 25.000 afrikanische Nashörner

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